Auto Glossar A

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Stichwortsammlung Auto - Buchstabe A

42-Volt-Netz:
Elektrische Stromversorgung mit 42 Volt Spannung. Im Gegensatz zum konventionellen Bordnetz (12 Volt) ist das 42V-Netz dem größeren Energieverbrauch durch Elektronik statt Mechanik und Hydraulik gewachsen.
Anti-Blockier-System (ABS):
Elektronisch geregeltes Vierkanal Antiblockiersystem (ABS). Verhindert das Blockieren der Räder, das Fahrzeug bleibt auch bei Vollbremsung lenkbar. 1978 von Mercedes-Benz zusammen mit Bosch erfunden. Seit Anfang Juli 2004 ist jeder neuer PKW mit ABS ausgesatattet.
Acryl-Butadien-Styrol-Terpolymerisat (ABST):
vielseitiger Kunststoff, geringe Dichte, Handelsbezeichnungen Novodur, Terluran, z.B.: Kühlergrill, Spoiler, Schaumgummi, Reifen und Außenspiegel.
Aktivkohlefilterabsperrventil (AAV):
Magnetventil für Aktivkohlebehälter, wird vom Steuergerät angetaktet und führt die Dämpfe der Verbrennung zu.
Asynchronmotor:
Drehstrommotor, hat im Vergleich zum Gleichstrommotor einen bis zu 20% höheren Wirkungsgrad, ist leichter und wartungsärmer
Altfahrzeugverordnung:
Gesetzliche Vorschrift, in der die Überlassung, Rücknahme und umweltgerechte Entsorgung von Altfahrzeugen geregelt wird.
Altfahrzeugrücknahme:
System zum umweltgerechten Entsorgen von Kraftfahrzeugen nach ihrer Nutzungsdauer.
Airbag:
Luftsack im Fahrzeug, der sich beim Aufprall des Fahrzeugs in wenigen tausendstel Sekunden automatisch aufbläst und Personen vor Verletzungen schützen soll (z.B. Fahrer-/Beifahrerairbag, Seitenairbag, Kopfairbag, Knie-/Fußairbag). (weitere Infos zum Thema Airbag)
ACEA:
(Association des Constructeurs Européens d’Automobiles) - Verband europäischer Automobilhersteller.
Abgasrückführung:
Nochmaliges Verbrennen eines Teils der Abgase. Der dadurch erreichte höhere Anteil an Inertgasen senkt die Verbrennungstemperatur und damit die NOx-Emissionen.
Aerodynamik:
Teilgebiet der Strömungslehre, Wissenschaft von strömenden Gasen und an umströmten Körpern auftretenden Kräften; die Gesetze der Aerodynamik bestimmen die Bemühungen der Techniker um geringeren Luftwiderstand.
Absetzung für Abnutzung (Afa):
Absetzung für Abnutzung: Anschaffungskosten für abnutzbare Anlagegüter wie z.B. Fahrzeuge werden auf die Jahre verteilt, die als Analgegut normalerweise genutzt werden. Der Steuerpflichtige kann die Anschaffungskosten dann, auf die Jahre der Nutzung verteilt, als Betriebsausgaben oder Werbungskosten beim Finanzamt geltend machen.
Absorbierendes Glasmaterial (AGM):
Aauslaufsichere Batterie mit Glasfaservlies von Delphi, kleiner, leichter, haltbarer und leistungsfähiger.
Abstandsdistanzkontrolle (ADK):
Einparkhilfe
Abstandsregelungs-Tempomat (ART):
Mercedes, Fahrsystem, mit dem es möglich ist, einen gewünschten Soll-Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu bestimmen.
Automatische Distanzregelung (ADR)
Zusammen mit einer Geschwindigkeitsregelanlage (Autopilot) sorgt ADR dafür, dass der Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug eingehalten wird.
Advanced Safety Electronic (ASE):
Die ASE ist das Mastermind für zahlreiche serienmäßige Sicherheitsfeatures im BMW Z4: Sie löst die Airbags situationsgerecht aus - natürlich nur die, die wirklich benötigt werden -, aktiviert die Gurtstrammer und sorgt für das Abklemmen der Batterie, schaltet Generator und Kraftstoffpumpe ab, öffnet die Zentralverriegelung und schaltet Innenlicht und Warnblinkanlage ein. In Verbindung mit den als Sonderausstattung verfügbaren Telefonen "Professionall" oder "Business" wird über den Telematikdienst "BMW-Assist" automatisch ein Notruf mit Übertragung des Fahrzeugstandortes ausgelöst und eine Sprechverbindung zur Notrufzentrale aufgebaut.
Automatische Helligkeitsabstimmung:
Durch eine im Monitor integrierte Photozelle kann die Helligkeit des Displays optimal an die Umgebung angepaßt werden.
Aquaplaning:
Aufschwimmeffekt, wenn die Menge des auf der Straße stehenden Wassers nicht mehr von den Drainagerillen des Reifens kanalisiert werden kann.
Abweichende Halterschaft:
Versicherungsnehmer und der Fahrzeughalter können in der Regel abweichend sein. Bei manchen Gesellschaften bewirkt die abweichende Halterschaft eine Beitragserhöhung. Bei einigen Gesellschaften ist bei abweichender Halterschaft kein Vertragsabschluß möglich.
Active Select:
Manuelle Schaltung: Ideal für Fahrer, die einen eher sportlichen Fahrstil vorziehen und die gesamte Kontrolle über das Schaltverhalten behalten wollen.
ABE:
Die Allgemeine Betriebserlaubnis wird vom TÜV zusammen mit dem Hersteller eines Fahrzeuges oder Fahrzeugteils erstellt. Amtlich anerkannte Sachverständige prüfen dabei, ob das Fahrzeug / Fahrzeugteil den Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung entspricht.
Achse:
die Verbindung zweier Räder mit einer gemeinsamen Welle. Bei dreirädrigen Fahrzeugen kann auch ein Rad auf einer Achse laufen. Eine gemeinsame Achswelle gibt es jedoch nur bei Starrachsen, die im modernen Fahrzeugbau kaum noch verwendet werden. Auch heute noch wird von Vorder- oder Hinterachse gesprochen. Bei der modernen Einzelradaufhängung gibt es jedoch keine gemeinsame Achse der Räder mehr, sondern verschiedene Bauteile, die zusammen die Radaufhängung bilden.
Achslast:
das Gewicht, das auf eine Achse des Fahrzeuges wirkt. Von den möglichen Achslasten hängt auch das zulässige Gesamtgewicht eines Fahrzeuges ab.
Additive:
chemische Zusätze zu Mineralölprodukten. Ihre Aufgabe ist es u.a., Schmutzteile im Öl in Schwebe zu halten, die Viskosität des Öls abhängig von der Temperatur zu halten und die Druckfestigkeit des Ölfilms zu steigern. Additive für Kraftstoffe sollen u.a. die Vergaservereisung verhindern. Als verbleites Benzin aus dem Markt genommen wurde, kamen Additive in den Handel, die alte Motoren, die für verbleites Benzin konstruiert wurden, klopffest machen sollten. Nutzen und Verwendung von Additiven sind sehr umstritten.
Airmatic DC:
Die Airmatic DC ist eine Weiterentwicklung der Luftfederung. Dabei steht DC für Dual Control und weist auf die Doppelfunktion des Systems hin, das Federung und Dämpfung über eine moderne Mikro-Elektronic steuert.
Aerodynamik:
ist die Lehre von der Bewegung gasförmiger Körper. Im Automobilbau ist damit die Bewegung des Fahrtwindes um die Karosserie gemeint. Je geringeren Widerstand ein Auto dem Fahrtwind bietet, desto günstiger ist die Aerodynamik. Messwert ist der cw-Wert = Luftwiderstandswert, der im Windkanal ermittelt wird. Die ersten Versuche, aerodynamische Fahrzeuge zu bauen, gab es bereits nach 1900 (zigarrenförmige Rennwagen und Rekordfahrzeuge). Zwischen 1930 und 1940 experimentierten viele Hersteller mit aerodynamischen Karosserien. Die damaligen stromlinienförmigen Wagen fanden jedoch wegen ihres futuristischen Aussehens nicht immer Anklang und waren teuer. Nach 1960 gewann die Aerodynamik im Automobilbau an Bedeutung.
Akku / Akkumulator:
in der Frühzeit der Automobile und noch bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts die Bezeichnung für die Batterie (was sachlich auch richtiger als der heute übliche Begriff Batterie ist). Ein Akkumulator ist ein Stromspeicher. In PKW und LKW dient er zur Stromversorgung von Anlasser und Zündanlage, während der Fahrt wird er durch die Lichtmaschine aufgeladen. In Elektromobilen speichern Akkus den Strom, der als Antriebsenergie dient.
Anbauteile:
Teile, die zum Motor gehören und als Hilfsaggregate bestimmte Funktionen übernehmen, dazu gehören Anlasser, Lichtmaschine, Ventilator, Kühler, Vergaser und alle anderen Aggregate, die nicht im Block des Motors verbaut sind.
Anlasser:
sind kleine Elektromotoren, die an das Kupplungs- bzw. Getriebegehäuse angebaut werden. Der Anlasser wird beim Drehen des Zündschlüssels von der Batterie durchgedreht, dabei spurt das Anlasserritzel in den Zahnkranz der Schwungscheibe und dreht den Motor durch, sobald der Motor angesprungen ist, spurt das Anlasserritzel mittels Federkraft wieder aus.
ARAL:
wurde 1898 in Bochum gegründet und aus 13 Firmen des Bergbaus gebildet. Die Firma hieß ursprünglich BV ARAL - Benzolverkaufsvereinigung ARAL.
Autobatterie:
Eine Autobatterie wird auch Bleiakkumulator genannt. Die elektrischen Batterie (elektrischer Energiespeicher), bei dem zur Vervielfachung der Spannung mehrere elektrochemische Zellen hintereinander geschaltet sind. Sie dient als Strom- und Spannungs-Quelle, indem chemische Energie in elektrische umgewandelt wird. PKW haben heute meist ein 12 Volt Bordnetz, LKW ein 24 Volt Netz, das vom Generator (auch Lichtmaschine) gespeist wird und durch den Akku gestützt wird. Bei stehendem Motor übernimmt der Akku mit seiner gespeicherten Energie die Stromversorgung der Verbraucher. (weitere Infos zum Thema Autobatterie)
Aufbau:
die Karosserie eines Autos im Gegensatz zum Fahrwerk. In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts setzte sich die selbsttragende Karosserie durch, damit entfiel der bis dahin übliche Rahmen als tragendes Element und Verbindung von Fahrwerk und Karosserie.
Außenlenker:
in der Frühzeit der Automobile konnten sich nur reiche Leute ein Auto leisten und die hielten damals noch viel auf Etikette und Abstand von den Dienstboten, zu denen auch der Chauffeur gehörte. Bei vielen Autos aus der Pionierzeit bis um 1918 saß der Fahrer im Freien, die Herrschaften saßen innen. Bei Autos, bei denen auch der Chauffeur im Trockenen sitzen durfte, sprach man vom Innenlenker.
Austauschmotor:
ein überholter oder neuer Motor, der im Preis günstiger ist, weil der alte (defekte) Motor beim Kauf zurückgegeben wird. Bei überholten AT-Motoren müssen alle wesentlichen Bauteile erneuert sein, auch ein gebrauchter AT-Motor ist daher praktisch auf Kilometerlaufleistung "0" zurück gesetzt.
Autodrome:
eine permanente Rennstrecke, auch Motodrome genannt.
Avus:
Automobilverkehrs- und Übungsstraße, eine Rundstrecke in Berlin zwischen Grunewald und Nikolasee. Baubeginn war 1923, 1920 wurde die Avus fertig gestellt, 1927 um die Steilwand in der Nordkurve ergänzt. 1926 wurde der erste Grand Prix in Deutschland auf der Avus ausgetragen.
AIR:
Air Injection Reactor: Bei Kaltstart wird durch ein elektrisches Gebläse Frischluft in den Bereich der Auslaßventile gefördert. Dadurch werden überschüssige Kohlenwassersoff-Anteile verbrannt. Außerdem erhöht AIR sofort die Temperatur der Abase, sodass der Katalysator schneller wirksam wird.
AIRSCARF:
"AIRSCARF", zu deutsch "Luftschal". Es handelt sich dabei um eine Weltneuheit, die für die neue SLK-Klasse entwickelt wurde. Aus Belüftungsdüsen in den Kopfstützen strömt per Tastendruck warme Luft, die wie ein unsichtbarer Schal Kopf, Hals und Nacken der Roadster-Insassen umströmt. Bis zu einer Geschwindigkeit von 120 km/h passt AIRSCARF die Gebläsedrehzahl automatisch an die jeweilige Situation (vor allem Außentemperatur und Fahrtempo) an, um ständig eine optimale Warmluftverteilung zu gewährleisten. Bei hohen Geschwindigkeiten arbeitet das System mit einer konstanten Einstellung. AIRSCARF verlängert für SLK-Fahrer den Genuss des offenen Fahrens ganz erheblich, denn jetzt sind eigentlich nur noch Schnee und Regen wirkliche Gründe, das Verdeck zu schließen.
Auswuchten:
Auswuchten ist das Ausgleichen von statischen oder dynamischen Unwuchten am Rad- Reifen-System, die durch ungleiche Massenverteilung verursacht werden und Vibrationen hervorrufen. Um einen ungleichen Verschleiß am Reifen und Schäden an der Radaufhängung zu vermeiden sowie um den Fahrkomfort zu gewährleisten, ist das Auswuchten an modernen Fahrzeugen unverzichtbar.
Autotronic:
Eine der jüngsten Innovation aus dem Hause Mercedes-Benz heißt AUTOTRONIC. Dahinter verbirgt sich das erste stufenlose Mercedes-Automatikgetriebe, das insbesondere bei Kompaktwagen viele Vorteile bietet. Die AUTOTRONIC arbeitet nach dem Prinzip der "Continuous Variable Transmission" (CVT), bei der die Übersetzungen stufenlos, mit Hilfe eines so genannten Kegelscheiben-Variators und Schubgliederbandes, verändert werden. Die von herkömmlichen Automatikgetrieben her bekannten Zahnradsätze gibt es hier nicht mehr. Die deutlich spürbaren Vorteile der AUTOTRONIC liegen also für den Fahrer zum einen im hohen Fahrkomfort und einem verringerten Kraftstoffverbrauch, zum anderen in der vorzüglichen Elastizität und in der flotten Beschleunigung.
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