Auto Glossar B

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Stichwortsammlung Auto - Buchstabe B

Brennstoffzelle:
In der Brennstoffzelle entstehen durch kalte Oxidation von Wasserstoff elektrischer Strom und Wärme. In Brennstoffzellen entstehen keine komplexen Abgase, sondern nur einfache Reaktionsprodukte wie Wasser, Kohlendioxid und geringe Mengen anderer Gase. Aufgrund ihrer niedrigen Reaktionstemperaturen bilden sich auch keine Stickoxide. Brennstoffzellen arbeiten sauber und leise und verfügen über einen hohen Wirkungsgrad. So nutzt die Wasserstoff-Sauerstoff-Zelle etwa 50-60% der im Treibstoff enthaltenen Energie (zum Vergleich: Ottomotor 15-20%, Stirlingmotor 35-40%).
Bremsassistent:
Eine Funktion zur Verstärkung der Bremskraft, die automatisch den maximalen Bremsdruck erzeugt, wenn das Bremspedal besonders rasch betätigt wird oder wenn die Geschwindigkeit ganz plötzlich reduziert wird. Vorzeil: kürzerer Bremsweg
Böschungswinkel:
Wichtiges Kriterium für die Geländetauglichkeit eines Off-Road-Fahrzeuges. Der Böschungswinkel liegt - bedingt durch die Achskonfiguration und die hohe Bodenfreiheit - bei 32° vorne und 29° hinten.
Beja Mexicana:
jährliches Wüstenrennen im südlichen, zu Mexiko gehörenden Teil von Kalifornien über 1000 km (früher 1000 Meilen).
Ballonreifen:
Reifen mit einem Querschnittsverhältnis von 1:1, der Abstand zwischen Felge und Lauffläche ist gleich groß wie die Reifenbreite oder etwas größer. Bis ungefähr 1945 der vorherrschende Reifentyp.
Benzindirekteinspritzung:
bevor das Kraftstoff-Luft-Gemisch in den Brennraum eingespritzt wird, muss es aufbereitet werden. Dazu dienen Vergaser oder Einspritzpumpen. Die Benzineinspritzung erfolgt heute elektrisch oder mechanisch. Sie hat gegenüber dem Vergaser mehrere Vorteile: bessere Leistung wegen günstigerer Ansaugwege, besseres Betriebsverhalten beim Startvorgang und Lastwechsel). Fahrzeuge mit Katalysator haben immer eine Einspritzanlage, mit Vergasern kann kein G-Kat realisiert werden. Unterschieden wird zwischen Saugrohr- und Direkteinspritzung. Bei der Saugrohr-Einspritzung wird das Gemisch in das Ansaugrohr eingespritzt, dabei ist der Druck mit ca. 15 bar niedrig und die Zylinderköpfe können einfacher geformt sein. Die leistungsfähigere Direkteinspritzung erfordert einen Druck von mindestens 40 bis 50 bar. Bei der elektronischen Einspritzung saugt die Benzinpumpe den Kraftstoff aus dem Tank und pumpt ihn bei einem Druck von ca. 2 bar in ein System von Ringleitungen und elektromagnetischen Einspritzventilen. Ein elektronisches Steuergerät regelt die Benzineinspritzung abhängig von Motordrehzahl, Temperatur des Motors und Stellung des Gaspedals. Bei mechanischen Einspritzanlagen wird die Zufuhr des Kraftstoffs über ein Gestänge oder Nocken geregelt. Die Einspritzung wird dabei abhängig vom Luftdurchsatz geregelt. Siehe auch: Einspritzmotor.
Berlina:
italienische Bezeichnung für Limousine.
Beschleunigungsklopfen:
Motorgeräusch beim Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen (metallische Klopfen). Tritt auf, wenn die falsche Benzinsorte gefahren wird (falsche Research-Oktanzahl).
Bodengruppe:
alle Elemente, die zum unteren Teil einer Karosserie gehören, die Bodenplatte aus profiliertem Blech, Längs- und Querträger aus Stahlblech.
Bivalenter Antrieb:
Ottomotor, der durch einfaches Umschalten wahlweise mit Benzin oder mit Erdgas betrieben werden kann.
Bohrung:
der Durchmesser eines Zylinders. Aus Bohrung mal Hub ergibt sich der Hubraum. Ist die Bohrung größer als der Hub, wird der Motor als Kurzhuber bezeichnet.
Boxermotor:
beim Boxermotor liegen die Zylinder paarweise horizontal gegenüber. Daraus ergibt sich eine geringe, platzsparende Einbauhöhe der Motors. Boxermotoren laufen sehr ruhig, weil die Bauweise die Massenkräfte verringert oder theoretisch auf Null reduziert.
BP:
British Petroleum Company, 1954 als einer der größten Mineralölkonzerne der Welt gegründet.
Brands Hatch:
35 km südöstlich von London gelegene Grand Prix Rundstrecke.
Break:
französische Bezeichnung für einen Kombiwagen.
Brooklands:
4,5 km lange Autorennstrecke im Südwesten von London, 1907 eröffnet, später mit Steilwänden versehen. Schauplatz zahlreicher Weltrekordfahrten vor dem Zweiten Weltkrieg. Geschwindigkeitsrekord in Brooklands wurde 1935 von John Cobb auf Napier mit 245 km/h aufgestellt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Rennstrecke von den Vickers Armstrong Flugzeugwerken als Werksgelände benutzt. Auch nach 1945 wurde die Strecke nicht mehr für den Autosport genutzt.
Buggy:
Ein Buggy war in den USA ursprünglich eine leichte, einspännige und einsitzige Pferdekutsche. Die ersten Buggs in den USA auf VW Käfer-Basis wurden als leichte und flotte Strand- und Dünenfahrzeuge gefahren. Das Fahrwerk und der Motor waren vom VW-Käfer und ein bug ist im Amerikanischen ein "Floh" oder "Käfer".
Bus:
eigentlich Omnibus (aus dem Lateinischen: "für alle"). Busse dienen der Personenbeförderung. Fahrzeuge bis 2,5 Tonnen kann man als Kleinbusse bezeichnen, Reisebusse sind vergleichbar mit Lastkraftwagen von 7,5 und mehr Tonnen Gesamtgewicht. Kleinbusse dürfen von Privatpersonen gefahren werden, wenn sie nicht mehr als 6 Personen Platz bieten. Für die gewerbliche Nutzung und Beförderung von mehr Personen ist außerdem immer ein Personenbeförderungsschein nötig. Bei einem Gesamtgewicht des Fahrzeuges über 7,5 Tonnen ist der Führerschein für Lastkraftwagen erforderlich.
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