Auto Glossar D

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Stichwortsammlung Auto - Buchstabe D

DBC:
Die Dynamische Bremsen Control (DBC) verstärkt und beschleunigt bei einer Vollbremsungen den Aufbau des Bremsdrucks, sorgt dadurch auch bei unzureichendem Pedaldruck für den kürzestmöglichen Bremsweg und lässt sich auf Grund ihrer hydraulischen Funktion auch sehr schnell und sensibel dosieren.
Drehmoment:
Kraft, die auf einen Körper ausgeübt wird und als Produkt aus Kraft und Hebelarm definiert ist. Gibt die Durchzugskraft des Motors an.
Drehmomentaddition:
Ein Hybridfahrzeug kann entweder nur mit Verbrennungsmotor, nur mit Elektromotor oder durch beide Motoren gleichzeitig angetrieben werden. Zur Verbesserung der Beschleunigung wird das Drehmoment beider Motoren gleichzeitig genutzt.
DSC:
Die Dynamische Stabilitäts Control (DSC) Gewähr leistet - über ASC+T hinaus - durch permanente Fahrzustandsüberwachung vor allem in Kurven eine hohe Fahrstabilität. Bei Bedarf greift die DSC in das Motormanagement ein, reduziert das Antriebsmoment und trägt so dazu bei, das Fahrzeug sicher in der Spur zu halten.
Duo-Servobremse:
Bei der Duo-Servobremse ist die Bremswirkung in beiden Drehrichtungen der Bremstrommel gleich. Durch Ausnutzung der Selbstverstärkung bringen Trommel-Bremsen mit niedriger Pedalkraft eine gute Bremswirkung, die aber bei Reibwertschwankungen rasch ungleichmäßig wird.
Dreiwegekatalysator:
Der Dreiwegekatalysator ermöglicht derzeit die effizienteste, sicherste und zuverlässigste Form der Abgasreinigung. Wie der Name bereits sagt, wandelt der Dreiwegekatalysator drei Schadstoffe, Kohlenwasserstoffe (HC) in Wasser, Kohlenmonoxid (CO) in Kohlendioxid (CO2) und Stickoxide (NOX) in Stickstoff /N2) ,um. Der Katalysator an sich besteht aus metallischem oder keramischem Trägermaterial mit einer Beschichtung aus Edelmetall (Platin, Rhodium, Iridium), das die eigentliche Katalysatorfunktion übernimmt. Streichen Abgase über die heiße Katalysatoroberfläche, so zerlegen sich die kritischen Komponenten (Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe und Stickoxide) in ungiftige Verbindungen Wasser, Stickstoff und Kohlendioxid. Die für die Wandlung optimale Zusammensetzung des Benzin-/Luftgemischs regelt die Lambdasonde im Zusammenspiel mit der Motor-Steuerelektronik. Der Katalysatorkörper wird mit Stahlwolle oder einer Glimmermatte vibrationssicher in einem Edelstahlgehäuse in die Auspuffanlage eingesetzt.
Dreipunktgurt:
Die Kombination von Beckengurt und Schrägschultergurt ergibt den Dreipunktgurt, der an drei Punkten in der Fahrzeugkarosserie verankert ist. Die dadurch erreichte Gurtbandführung ist optimal, da Vorklappen und Durchrutschen des Körpers verhindert und die Krafteinwirkung auf möglichst große Körperflächen verteilt werden. Bei dem Dreipunktgurt hat das Y-Gurtsystem ein textiles Untergurtteil. Beim V-Gurtsystem wird das Schloss direkt mit einem festen Einsteckteil, das sich am Wagenboden oder an einem starren Untergurtteil (Bügel, Stahlseil, Stahlband) befindet, verbunden. Das V-System bietet beim Offnen und Schließen des Schlosses die erwünschte Einhandbedienung. Eine Verstelleinrichtung verändert die Gurtbandlänge auf das jeweils erforderliche Maß. In neue Fahrzeuge wird er nicht mehr eingebaut.
Dampfblasen:
entstehen im Kraftstoffsystem, wenn bei übermäßig hohen Temperaturen des Motors die leichtsiedenden Teile des Benzins verdampfen. Dampfblasen, die sich direkt vor der Benzinpumpe bilden, stören die Kraftstoffversorgung bis zum Abkühlen des Motors. Dampfblasen können auch das Starten eines Autos mit Vergasermotor behindern.
Daytona:
liegt an der Ostküste in Florida (USA). Auf einer vier Kilometer langen Rundstrecke mit überhöhten Kurven werden verschiedene Rennen gefahren. In Daytona finden wichtige Veranstaltungen der US-Szene statt: Stock-Car-Rennen, eine internationale Markenmeisterschaft, die Daytona Bike's Week u.a. An der Küste wurden lange Zeit auch Geschwindigkeitsrekorde gefahren, bis diese Wettbewerbe auf den Salzsee in Utah verlegt wurden.
Dichtungen:
werden bei Kraftfahrzeugen überall dort verwendet, wo Bauteile verbunden sind oder aneinander grenzen und der Austritt von Flüssigkeiten (Öl, Kühlmittel, Kraftstoff) und / oder das Eindringen von Schmutz (z.B. bei Achsmanschetten) verhindert werden muss. Je nach Verwendung sind Dichtungen aus Leichtmetall, Kork, Gummi, Papier oder Kunststoff. Früher wurde auch Asbest verwendet. Viele Dichtungen müssen bei jeder Wartung oder Reparatur an den Bauteilen ausgetauscht werden.
Dieseln:
beim Viertaktmotor (Benzinmotor) Der Motor läuft noch kurze Zeit nach dem Abstellen der Zündung nach. Ursache: tritt bei heißem Motor auf, wenn die Zylinder noch Kraftstoff-Luft-Gemisch aus dem Leerlaufsystem ansaugen, das sich an heißen Verbrennungsrückständen selbst entzündet. beim Zweitaktmotor Kommt gelegentlich bei höheren Drehzahlen unter Teillast vor. Folgen: unregelmäßiger Lauf des Motors mit metallischen Geräuschen und Anstieg der Motortemperatur, wenn länger im ungünstigen Teillastbetrieb gefahren wird. Beim Dieselmotor (Diesel nageln) Das für Dieselmotoren typische Laufgeräusch vor allem im unteren und mittleren Drehzahlbereich. Ursachen: Kraftstoff mit zu niedriger Cetanzahl, schadhafte Einspritzdüsen, kalter Motor.
DIN-Leistung:
die nach der Deutschen Industrie-Norm (DIN) ermittelte Motorleistung. Angaben bis 1. Januar 1978 erfolgen in PS (Pferdestärken), seitdem in Kilowatt. Die Leistung wird mit allen serienmäßigen Motoraggregaten (z.B. Servolenkung, Servobremse, Gebläse usw.) gemessen. 1 kw entspricht 1,36 PS.
Doppel-Phaeton:
in der griechischen Sage der Sohn des Sonnengottes Helios, der mit dem vom Vater geborgten Sonnenwagen kutschierte. Dieser Sonnenwagen war ein offener Wagen in "Muschelform" mit zwei Sitzen. Im Zeitalter der Pferdekutschen wurde der Begriff Phaeton bereits für Kutschen übernommen, später dann für die frühen Automobile mit erhöhten Sitzen (die ebenfalls an eine Muschelform erinnern). Viersitzer sind Doppel-Phaeton. Der Begriff wurde bereits vor 1914 weitgehend von der Bezeichnung" Tourer" abgelöst. In den USA hielt sich die Bezeichnung Phaeton noch bis ca. 1930.
Drop Head Coupé:
englische Bezeichnung für ein Coupé mit zusammenfaltbarem Verdeck.
Drehstrom-Scheibenläufermotor:
Elektromotoren haben üblicherweise eine zylindrische Bauform. Im Hybridantrieb ist die Baulänge stark begrenzt, da der Elektromotor zwischen Verbrennungsmotor und Getriebe passen muss. Die Bauform ähnelt hier einer Scheibe, also großer Durchmesser bei kleiner Baulänge.
Dynamic Drive:
Aktive Stabilisatoren verringern die Neigung der Karosserie in Kurven und beim Ausweichen. Sobald das Auto eine Kurve fährt, treten Querbeschleunigungen auf - das Auto Wankt. Dynamic Drive erzeugt durch verdrehen der Stabilisatoren per Ölpumpe Gegenkräfte und reduziert so die Seitenneigung.
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