- Feststellbremse:
- Der zweite Teil des Bremssystems eines Kraftfahrzeugs ist die Feststellbremse (meist als Handbremse bezeichnet), die das ruhende Fahrzeug auch im größten von ihm befahrenen Gefälle am Wegrollen hindern soll. Ein andere Teil des Bremssystems ist die Betriebsbremse, die bei Bedarf die Geschwindigkeit des sich bewegenden Fahrzeugs verringern - bis zum Stillstand - oder im Gefälle konstant zu halten soll. Betriebs-Bremsen und Feststell-Bremsen sind zwei durch die Straßenverkehrszulassungsordnung vorgeschriebene, voneinander unabhängige Bremsanlagen. - Die Bremswirkung wird durch Bremskräfte erzeugt, die durch Kraftschluss von Rad und Reifen auf die Fahrbahn übertragen werden.
- Fogging:
- Fogging bezeichnet die Verschmutzung auf der Innenseite der Fahrzeugscheibe. Fogging entsteht durch die allgemeine Verschmutzung der Luft und wird beispielsweise durch Rauchen im Fahrzeug wesentlich verstärkt. Darüber hinaus tragen Ausdünstungen von Kunststoffen, Klebern und Lacken erheblich zum Fogging bei, das besonders bei Neufahrzeugen verstärkt auftritt. Der Schleier beeinträchtigt die Durchsicht durch die Scheiben, besonders bei Sonneneinstrahlung oder anderen Blendeinwirkungen, extrem. Dadurch, dass sich die Verschmutzung über einen Zeitraum von Wochen auf die Innenseiten der Scheiben legt, gewöhnt sich das Auge scheinbar an die Schmutzschicht und nimmt sie deshalb kaum wahr. Hier hilft nur, öfter reinigen!
- Fünf-Ventil-Technik:
- Die 5-Ventil-Technik mit zentraler Zündkerzenlage gewährleistet eine bessere Füllung der Zylinder und bildet so eine wesentliche Voraussetzung für höhere Leistung und Drehzahlwerte. Durch die Aufteilung auf je drei Einlass und zwei Auslassventile kann der Motor in kürzerer Zeit mehr Luft ansaugen bzw. Abgas abgeben.
- FSI:
- Benzindirekteinspritzer-Technik von Volkswagen und Audi, die eine bessere Fahrleistung und ein höheres Drehmoment bei gleichzeitig sparsamen Kraftstoffverbrauch und geringeren Emissionen ermöglicht.
- Fahrzeugkinetik:
- Bewegungsenergie eines Fahrzeugs. Kinetische Energie = Bewegungsenergie
- FCEV:
- Fuel Cell Electric Vehicle. Brennstoffzellen Fahrzeug
- Fahrgestell:
- deutsche Bezeichnung für Chassis. Bei der früheren Bauweise wurden am Chassis Motor und Getriebe und die Karosserie befestigt. Das Chassis war das tragende Teil und die Basis des Automobils. Bei der seit den 50er Jahren üblichen selbsttragenden Bauweise gibt es kein Chassis mehr, der Begriff wird aber dennoch für die Bodengruppe selbsttragender Karosserien benutzt. Das Fahrgestell wird von Laien oft mit dem Fahrwerk verwechselt.
- Fahrwerk:
- alle Bauteile eines Kraftfahrzeuges, die zum Fahren (oder genauer gesagt Rollen auf der Fahrbahn und zur Führung und Lenkung) dienen: Achsen, Räder, Reifen, Bauteile der Bremsen, Dämpfung und Federung sowie die Lenkung. Zum Fahrwerk gehören auch alle Bauteile, die eine Verbindung zwischen Bodengruppe und Karosserie herstellen.
- Fallbenzin:
- in der Frühzeit der Automobile kamen Autos ohne Benzinpumpe aus. Der Tank wurde sehr hoch eingebaut, das Benzin lief von selbst zum Vergaser. Das System gab es noch um 1930 sehr häufig, z.B. bei den ersten Modellen des Ford A. Bei Zweirädern ist diese Art der Kraftstoffversorgung heute noch anzutreffen.
- Fastback:
- ein Auto mit Fließheck ohne Türklappe im Heck. In Deutschland wird dieser Begriff aus dem englischen und amerikanischen oft mit einem Coupé verwechselt.
- Fehlzündung:
- Patschen und Knallen der Auspuffanlage. Ursache: kurzzeitige Gemischabmagerung beim Gaswegnehmen und undichte Auspuffteile, an denen Luft in den Auspuff eintritt.
- Fließheck:
- Ein Auto, bei dem das Dach nach hinten stufenlos abfällt, im Gegensatz zum Steilheck oder Stufenheck. Im englischen Sprachraum wird zwischen Fastback (ohne Heckklappe) und Hatchback (mit Heckklappe) unterschieden.
- Frontlenker:
- LKW, die keine lange "Schnauze" mehr haben. Die ersten LKW hatten wie PKW eine Motorhaube vor dem Fahrerhaus. Beim Frontlenker wird der Motor unter dem Fahrersitz als Unterflurmotor eingebaut. Die ersten Frontlenker kamen bereits um 1925 auf, fanden damals jedoch keinen Anklang. Ab 1960 lösten sie in Europa die bis dahin typischen langen "Schnauzen" ab.
- Frontmotor:
- Einbau des Motors vorn über der Vorderachse. Heute die übliche Bauart bei PKW.