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Kfz-Glossar I

Was ist eigentlich ein... oder was bedeutet...
In der Autowelt wimmelt es nur so von Fachbegriffen. Mit dem Glossar von Kfz.de erhalten Sie den Durchblick.
Genauso wie in einem Auto-Lexikon.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Insassenunfallversicherung:
Die gebräuchlichste und am weitesten verbreitete Variante der Insassenunfallversicherung ist das Pauschalsystem. In diesem System ist jeder Platz im Kraftfahrzeug mit der gewählten Versicherungssumme versichert. Verschuldet der Fahrer den Unfall, so steht den verletzten Insassen Schadenersatz aus der normalen Kfz- Haftpflichtversicherung des eigenen Fahrzeuges zu. Die Insassenunfallversicherung muss deshalb nicht überflüssig sein, denn: es wird auch bei Unfällen geleistet, die ohne Verschulden des Fahrers eintreten (z.B. durch geplatzte Reifen); auch der verletzte Fahrer erhält Ersatz für den entstandenen Schaden, ihm steht kein Anspruch aus der eigenen Kfz- Haftpflichtversicherung zu; verursacht ein nicht versicherter Fußgänger oder Radfahrer Ihren Unfall, so bestehen in schweren Fällen kaum Aussichten auf vollständigen Schadenersatz. Die Insassenunfallversicherung zahlt unabhängig von der Verschuldensfrage. Die einzigen Ausnahmen sind: vorsätzlich herbeigeführte Unfälle und Straftaten; ohne Wissen oder Zustimmung des Halters fahrende Personen; durch Geistesstörungen, Epilepsie, Schlaganfall, schwere Nervenleiden, Bewusstseinsstörungen oder Alkohol (Blutalkoholgehalt von mehr 1,1 Promille) verursachte Unfälle. Nur in diesen Fällen besteht bedingungsgemäss kein Anspruch auf Versicherungsleistungen.
Indianapolis:
Rennstrecke in den USA, auf der die bestdotierten Rennen der Welt gefahren werden. Der Motodrom wurde 1909 angelegt und bestand damals noch aus verdichtetem Schotter. Später kamen überhöhte Kurven dazu und für das erste 500-Meilen-Rennen (1911) wurde der Kurs gepflastert. Eine Asphaltdecke gibt es erst seit 1935. Bis ca. 1920 profilierten sich in Indianapolis vor allem europäische Fahrzeuge, danach bis ca. 1960 fast ausschließlich Schauplatz typisch amerikanischer Rennen.
Intervallscheibenwischer:
Neben festen vorgegebenen Wischintervallen lässt sich die Wischfrequenz bei Einbau eines speziellen Steuerrelais stufenlos über den Wischerbedienhebel je nach Regenintensität einstellen. Neben dem hohen Bedienungskomfort sorgt der programmierbare Intervallscheibenwischer somit auch für mehr Sicherheit.
IAA:
Internationale Automobilausstellung, seit 1951 regelmäßig alle zwei Jahre in Frankfurt am Main. Die erste Automobilausstellung in Deutschland fand übrigens schon 1897 statt.
Innenliegende Bremsen:
gibt es im Rennwagenbau. Sie liegen von den Rädern aus gesehen innen, zur Achse, nicht außen, wie beim gewöhnlichen PKW. Die Wärmeabfuhr ist kritisch, der Aufwand bei der Herstellung hoch - nichts für den Bau von Serienautos.
Intermodale Verkehrskonzepte:
Verkehrsmittelübergreifende Transport- und Beförderungslösungen
International Dismantling Information System (IDIS):
Informationsdatenbank zur effizienten Verwertung von Altfahrzeugen, die regelmäßig aktualisiert wird. IDIS ermöglicht die Erkennung der verarbeiteten Werkstoffe, enthält Informationen über Materialzusammensetzungen und detaillierte Demontagehinweise.
Innenlenker:
in der Frühzeit der Automobile konnten sich nur reiche Leute ein Auto leisten und die hielten damals noch viel auf Etikette und Abstand von den Dienstboten, zu denen auch der Chauffeur gehörte. Bei vielen Autos aus der Pionierzeit bis um 1918 saß der Fahrer im Freien, die Herrschaften saßen innen. Diese Fahrzeuge hießen Außenlenker. Autos, bei denen auch der Chauffeur im Trockenen sitzen durfte, wurden deshalb Innenlenker genannt.
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