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Kfz-Glossar

Was ist eigentlich ein... oder was bedeutet...
In der Autowelt wimmelt es nur so von Fachbegriffen. Mit dem Glossar von Kfz.de erhalten Sie den Durchblick.
Genauso wie in einem Auto-Lexikon.

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Umschlingungsgetriebe:
Ein Schubgliederband oder eine Zugkette "umschlingt" jeweils zwei kegelförmige Scheibenpaare. Das Drehmoment wird hier nicht wie in einem konventionellen Getriebe durch formschlüssig ineinandergreifende Zahnräder sondern durch den so genannten Reibschluss übertragen. Die Übersetzungsänderung geschieht über je eine axial bewegliche Scheibe pro Scheibenpaar. Die bewegliche Scheibe ist als Hydraulikzylinder ausgebildet. Die für die Kraftübertragung notwendigen Anpresskräfte werden durch eine Hydraulikpumpe erzeugt. Je nach Position dieser beweglichen Scheiben stellt sich ein bestimmter Laufradius des Umschlingungsmittels und damit die zugehörige Übersetzung ein. Ein Vorteil dabei: Eine Übersetzungsverstellung ist auch unter Last möglich. Bisher waren diese Getriebe jedoch auf kleine Motorleistungen begrenzt und deshalb nur für Kleinwagen geeignet. So lagen die maximal übertragbaren Drehmomente bei Seriengetrieben bis vor kurzem noch unter 150 Nm. Heute ist es durchaus vorstellbar, dass in den nächsten fünf Jahren stufenlose Getriebe mit 300 Nm oder mehr auf den Markt kommen werden.
Unwucht:
Eine Unwucht entsteht durch ungleiche Massenverteilung eines in Drehbewegung versetzten Körpers. Diese ungleiche Massenverteilung entsteht am Rad z.B. durch das Ventil oder durch ungleiche Laufstreifendicke oder durch einen Produktionsfehler. Der Ausgleich einer Unwucht - meist spricht man hier von einer ungleichmäßigen Gewichtsverteilung am Rad, an den Bremstrommeln oder an den Reifen. Grundsätzlich betrifft das Auswuchten aber alle sich drehenden Teile, die in Lager eingebettet sind. So werden Kurbelwellen, Nockenwellen usw. ebenfalls auf bestehende Unwuchten hin untersucht und ausgewuchtet. Unwucht führt in kritischen Geschwindigkeiten - beim Reifen - zu einem ungleichförmigen Abrollen des Rades und damit zu Vibration des Fahrzeugs. Die Folge sind eine Verringerung des Bodenkontaktes, der Reifen "springt", und ein erhöhter Verschleiß von Reifen und der Stoßdämpfer. Die Unwucht wächst mit dem Quadrat der Geschwindigkeit, d.h. bei hohen Geschwindigkeiten werden selbst kleinste Unwuchten zu sehr großen Kräften, die auf Reifen, Radlager, Stoßdämpfer und Aufhängungen einwirken und deshalb Verschleiß fordern und Gefahren heraufbeschwören. Zu unterscheiden ist die statische Unwucht, die zum Springen, und die dynamische Unwucht, die zum Taumeln und Flattern des Rades führt. Beim statische Auswuchten wird genau gegenüber der Unwucht am Rad ein gleichgroßes Gegengewicht angebracht. Beim dynamischen Auswuchten müssen durch entsprechende Gegengewichte auch die seitlich wirkenden Störkräfte ausgeglichen werden.
Ungefederte Massen:
alle Bauteile eins Autos, die ungefedert Fahrbahnkontakt haben (Reifen, Felgen, Radnaben, Bremsscheiben- und -trommeln, Elemente der Radaufhängung u.a.). Bei Starrachen gehört das Differential dazu. Die Federn selbst gehören immer zu den ungefederten Massen. Je geringer die ungefederten Massen sind, um so besser sind Fahrkomfort und Fahrverhalten des Fahrzeuges.
Unterflurmotor:
unterhalb des Fahrzeugbodens (bei LKW auch unterhalb der Sitze) eingebauter Motor. Eine besonders platzsparende Bauweise. Die Motoren dafür müssen sehr flach konstruiert sein, besonders günstig sind Motoren mit liegenden Zylindern oder Boxermotoren. Bei Bussen wird der Unterflurmotor oft im Heck eingebaut.
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