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Bugatti Veyron 16.4 Der Bugatti Veyron 16.4 ist ein Supersportwagen, der unter dem Markennamen Bugatti vom Fahrzeughersteller Volkswagen entwickelt wurde. Der Veyron 16.4 vereint etliche Superlative und Besonderheiten. Dazu zählen unter anderem die namensgebenden 16 Zylinder des 640 kg schweren Motors (430 kg ohne Getriebe), die Anordnung der Zylinder in W-Form, das 110 kg schwere Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen, die maximale Leistung von 736 kW (1001 PS), die Höchstgeschwindigkeit von 407 km/h, die vier Turbolader, der Maximalverbrauch von bis zu 100 Litern auf 100 km, das maximale Drehmoment von 1250 Nm und die Tatsache, dass die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h 2,5 Sekunden dauert. Um das relativ schwere Fahrzeug auch wieder abzubremsen, werden Carbon-Keramik-Scheiben eingebaut, welche einen 100 km/h schnellen Wagen auf nur 31,4 m zum Stehen bringen. Nachdem 1998 der Volkswagen-Konzern die Markenrechte am ehemaligen Automobilhersteller Bugatti übernommen hatte, wurde zur Wiederbelebung der Marke ein Sportwagen-Konzept vorgestellt, dessen Umsetzung zu erheblichen Problemen führte. Dennoch wurde das Auto weiterentwickelt und Ende April 2005 durchbrach der Veyron auf dem Volkswagen-Prüfgelände in Ehra-Lessien unter Aufsicht des TÜV mehrmals die Grenze von 400 km/h. Geschichte * 1998: Erwerb der Markenrechte an Bugatti durch die Volkswagen AG * 1999: Vorstellung von vier so genannten Concept Cars, darunter der Entwurf des Bugatti Veyron * 2001: Entscheidung zugunsten des Veyron und Entwicklungsbeginn unter der technischen Leitung von Dr. Karl-Heinz Neumann * 2004: Erneute Verschiebung des Verkaufsstarts auf September 2005 * September 2005: Verkaufsstart des Veyron Schwierigkeiten bei der Entwicklung Folgende Probleme gab es bei der Entwicklung des Fahrzeugs: * Aerodynamik * Motorleistung * Gewicht * Haltbarkeit der Komponenten (z. B. Getriebe) * Crash-Sicherheit * Verbrauch Design, Aerodynamik Ein großes Problem bei der Entwicklung war die Tatsache, dass das anfänglich beschlossene Design des Wagens auf Probleme mit den technischen Anforderungen stieß. Daraus resultierten Aerodynamikprobleme, denn eine geplante maximale Geschwindigkeit von 407 km/h ist normalerweise nur bei einer Keilform der Karosserie zu erreichen. Der Veyron hat aber eine runde Form. In der produzierten Version hilft ein hydraulisch ausfahrbarer Heckflügel den Wagen bei hohen Geschwindigkeiten zu stabilisieren und wird bei Geschwindigkeiten größer 240 km/h ab einer Bremspedalzeit von 0,4 s automatisch wie beim Mercedes-Benz SLR McLaren auch als Luftbremse eingesetzt. Dies wiederum erhöht den Luftwiderstand, womit eigentlich mehr als die vorgesehenen 1001 PS notwendig werden. Dieses Problem wurde mit der Einführung des sogenannten „Speed-Keys“ gelöst: In normaler Einstellung erreicht der Wagen 375 km/h, mit dem Speed-Key (eine Art zweiter Zündschlüssel eingesteckt links neben dem Fahrsitz) wird der Wagen abgesenkt auf vorne 65 mm und hinten 70 mm Bodenfreiheit wodurch eine Keilform erzwungen wird und der Heckspoiler wird auf 2° Stellung gefahren, um den Luftwiderstand zu senken. Zusätzlich werden die vorderen Diffusorklappen zugefahren, um die Aerodynamik weiter zu verbessern, wodurch die Höchstgeschwindigkeit erreicht werden kann, allerdings zum Preis einer weitaus schlechteren Handhabung. Quelle: wikipedia.de |