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Die Gründung der Hatsudoki Seizo Company, aus welcher später Daihatsu wurde, geht auf das Jahr 1907 zurück. Der Name Daihatsu setzt sich aus dem Ort „Osaka-Dai“ und der japanischen Bezeichnung für Motorenwerk („Hatsudoki“) zusammen. Die Hatsudoki Seizo Company hatte sich zum Ziel gesetzt, Gasmotoren zu entwickeln und zu verkaufen. Die ersten Innovationen kamen der jungen Firma bereits in jenem Dezember mit einem 6-PS-Gasmotor. 1914 entwickelte die Firma einen 20-PS-Gasmotor. 1930 Mittlerweile hat Hatsudoki Seizo Company die Produktion von Gasmotoren zugunsten des Dieselmotors aufgegeben. Die Firma folgt dem Trend der Mobilität und baut ein Dreirad-Nutzfahrzeug mit Benzinmotor, den Typ HA. Ihm folgt 1933 ein Dreirad-Personenwagen, der Daihatsu GO. Im April 1938 baut Hatsudoki Seizo schließlich das erste Fahrzeug mit vier Rädern. Der kleine Lieferwagen mit der Typenbezeichnung FA. 1939 eröffnet Hatsudoki Seizo ein Werk in Ikeda, in dem noch heute Fahrzeuge hergestellt werden. Im Jahr 1949 sind die Schäden des 2. Weltkrieges allmählich wieder behoben. Nun werden die Potentiale des neuen Marktes genutzt und Hatsudoki Seizo wagt den Börsengang. Die Produktion schafft in diesem Jahr 7000 Fahrzeuge. Der erste Personenwagen, den Hatsudoki Seizo nach dem Weltkrieg produziert, wird ab 1951 angeboten. Dies ist wiederum ein 3-Rad Wagen, das Modell BEE mit zwei Zylindern und 1000 ccm. Die Produktion hat sich seit '49 fast verdoppelt. Der ab 1957 produzierte Midget (siehe auch Autorikscha) ist noch heute in Produktion. 1957 entstehen 36.000 Daihatsus. Im Jahr 1958 beginnt der Bau von Autos in Osaka-Dai, dem Ort nach dem Daihatsu benannt ist. Im Oktober 1958 präsentiert Daihatsu ein neues Vierrad-Fahrzeug, den Vesta mit Viertaktmotor und 1000 ccm. 1960 wird in Japan der HiJet lanciert. Die Produktion von Fahrzeugen beziffert sich in diesem Jahr auf 121.000 Fahrzeuge. 1961 eröffnet Daihatsu ein zweites Werk in Ikeda (Ikeda 2). 1963 baut Daihatsu ein weiteres Mal ein kleines Nutzfahrzeug mit dem Namen Compagno Van. Dem folgt im Februar 1964 ein kleiner Personenwagen mit dem Namen Compagno Berlina. In diesem Jahr wurden 170.000 Wagen produziert. 1966 gewinnt zum ersten Mal ein Daihatsu den japanischen Grand-Prix. Dieser Wagen geht sogleich in die Produktion und ist ab November unter dem Namen Fellow erhältlich. Gleichzeitig probt Daihatsu den Elektromotor für Kleinfahrzeuge. Im Dezember wird eine Teststrecke in Betrieb genommen. 1967 wird ein Kollaborationsvertrag mit Toyota unterschrieben. Die Produktion beläuft sich auf 236.000 Fahrzeuge in diesem Jahr. Im Jahr 1970 mausert sich Daihatsu zum weltweit größten Hersteller von Elektrofahrzeugen. Der Fellow Max und der elektrische Golfwagen Masters werden vorgestellt. 1973 wird in Kyoto eine neue Produktionsanlage eröffnet. Gleichzeitig führt Daihatsu die Fünftagewoche ein. Produktion in diesem Jahr 388.000 Fahrzeuge. Ein Jahr später wird der Taft, das erste Allradfahrzeug von Daihatsu mit einem Motor von 958 ccm Hubraum vorgestellt. Den HiJet 550 mit einem 550ccm-Motor stellt Daihatsu 1976 vor. Ebenso den Fellow MAX 550. 1977 wird der Wagen Charade in Japan lanciert. Dieser Wagen wird dort zum Auto des Jahres. In diesem November hat Daihatsu insgesamt den fünfmillionsten Wagen produziert. 1979 gelingt Daihatsu endlich auch im Export der Durchbruch. In Brüssel wird ein für Europa zuständiges Office eingerichtet. Zudem baut Daihatsu in Kobe eigene Verschiffungsanlagen. 1981 gewinnt ein Charade die Rallye Monte Carlo in der Klasse bis 1000 ccm. Ein Jahr später gewinnt Charade auch die Safari Rallye. 1985 hat Daihatsu das zehnmillionste Fahrzeug gebaut. Beim neunzigjährigen Jubiläum 1997 wird eine neue Firmen- und Produktphilosophie formuliert. Kleine, ressourcenschonende Autos und eine klare ökologische Ausrichtung sollen in Zukunft das Fundament der Geschäftstätigkeit bilden. Seit September 1998 ist Daihatsu ein Tochterunternehmen des Toyota-Konzerns. Quelle: wikipedia.de |