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General Motors ist der zweitgrößte Automobilhersteller der Welt und beschäftigt über 327.000 Mitarbeiter. Bis zum 1. Quartal 2007 war GM 76 Jahre lang der größte Automobilhersteller der Welt. Im Jahr 2002 verkaufte GM 15% aller Automobile und Lastwagen weltweit. Der Hauptsitz von General Motors ist Detroit, Michigan. Der jetzige Geschäftsführer (seit 1. Mai 2003) und Vorstandsvorsitzende (seit 1. Juni 2000) ist Rick Wagoner Jr.. Sein Vorgänger war John F. Smith Jr.. Der Umsatz im Jahr 2004 betrug 193 Mrd. US$, der Gewinn im 4. Quartal 2004 betrug 416 Mio. US$. Im Jahr 2005 verbuchte GM in den ersten 3 Quartalen jedoch einen Verlust von 1,3 Mrd. US$. Aus diesem Grund kündigte CEO Wagoner den Abbau von 30.000 Arbeitsplätzen an. Der Gesamtverlust des Jahres 2005 summierte sich auf 10,6 Mrd. US$. Im 1. Quartal 2006 wurde zwar wieder ein Gewinn von 445 Mio. US$ ausgewiesen, allerdings hauptsächlich aufgrund einer Neubewertung von Ausgaben zur Gesundheitsversorgung pensionierter Mitarbeiter. Im Jahr 2006 verkaufte General Motors 9,1 Millionen Autos und damit 1% weniger als im Vorjahr. [2] GM besitzt Marken in allen Kernmärkten der Welt und produziert in lokalen Werken. Folgende PKW-Marken gehören zu GM: Nordamerika: Buick Cadillac Chevrolet GMC Hummer Oldsmobile, die General Motors Corporation hat die Produktion der Traditionsmarke per 1. Januar 2005 aufgrund zu geringer Nachfrage eingestellt. Pontiac Saturn In Europa vertreibt GM Cadillac, Chevrolet, Opel, Saab und Vauxhall. Vauxhalls sind leicht modifizierte (z. B. Kühlergrill und Emblem) Opel-Modelle mit Rechtslenkern. In Australien vertreibt der Konzern zusätzlich Holden, in Asien GM Daewoo Auto & Technology. 2005 stellte GM die Marke Daewoo außerhalb der Republik Korea jedoch ein. Die Fahrzeuge aus den GM-Daewoo-Werken werden seitdem hauptsächlich unter dem Markennamen Chevrolet verkauft (unter anderem in Europa), in Australien als Holden. Um die Corvette deutlicher von den anderen Chevrolet-Modellen (ehemalige Daewoo-Modelle) zu unterscheiden, wird sie in Europa seit 2005 als eigene Marke angeboten. Die Unternehmensbereiche Chevrolet und GMC produzieren außerdem noch Lastkraftwagen. Über finanzielle Beteiligung und technologische Kooperation arbeitet GM mit Isuzu Motors Ltd. und Suzuki Motor Corp. zusammen. Mit Toyota und BMW wurden Entwicklungsabkommen beschlossen. Darüber hinaus gibt es mit Toyota, Suzuki, Shanghai Automotive Industry Corporation, AvtoVaz und Renault Fertigungsjointventures in der Volksrepublik China und Russland. Am 14. Februar 2005 wurde die Zusammenarbeit mit Fiat eingestellt. Gegen Zahlung von 1,55 Milliarden Euro kaufte sich GM von der im Jahr 2000 eingegangenen Verpflichtung frei, Fiat vollständig zu übernehmen und veräußerte seinen bestehenden Anteil von 10%. Auch weitere europäische Engagements stehen wegen ihrer mangelnden Rentabilität auf dem Prüfstand. Im Oktober 2005 verkaufte GM seinen 20%-Anteil an Fuji Heavy Industries Ltd (Inhaber der Kfz-Marke Subaru), und Fuji Heavy beendete alle bestehenden Kooperationen. Opel und vor allem Saab haben in den letzten Jahren maßgeblich zum hohen Schuldenstand von GM beigetragen. Während Opel mittlerweile wieder schwarze Zahlen schreibt, ist im Falle von Saab sogar der existenzielle Bestand der Marke in Frage gestellt. GM-Ersatzteile und -Zubehör werden unter den Markennamen GM, GM Goodwrench and ACDelco vertrieben, Motoren und Getriebe laufen unter der Marke GM Powertrain. Nicht direkt dem Autogeschäft zugeordnete Firmen sind: GMAC Financial Services: Finanzdienstleistungen rund ums Auto, wie z. B. Finanzierung und Versicherungen. GM OnStar: Telematiksysteme für Kfz und Nfz. GM Electro-Motive Division (EMD): Hersteller von diesel-elektrischen Lokomotiven und stationären Dieselmotoren Im Frühjahr 2005 erfolgte der Verkauf dieses Geschäftszweiges an ein Konsortium bestehend aus Greenbriar Equity Group LLC und Berkshire Partners LLC. Hughes Electronics: Anbieter von Satelliten-Dienstleistungen. Im Rahmen des Sanierungskurses wurden im Frühjahr 2006 51 Prozent der GMAC Financial Services an ein Konsortium unter Führung des Hedge Fonds Cerberus Capital Management für 14 Mrd. US$ sowie 78 Prozent der Immobiliensparte GMAC Commercial Holding an eine Investorengruppe für 8,8 Mrd. US$ verkauft. Quelle: wikipedia.de |