
Die dritte Generation des Renault Laguna kommt im Oktober 2007 als fünftürige Limousine und als fünftüriger Kombi Grandtour auf den Markt. Das Modell startet mit vier modernen Vierzylindermotoren, die im Abgasverhalten und im Kraftstoffverbrauch zu den besten Triebwerken ihrer Hubraumklassen zählen sollen. Als Basisbenziner kommt der 2.0 16V mit 103 kW/140 PS zum Einsatz. Dieses Triebwerk zeichnet sich durch kraftvollen Durchzug bereits bei niedrigen Drehzahlen sowie ausgezeichneten Geräuschkomfort aus. Zweiter Benziner zum Marktdebüt ist der 2.0 16V Turbo (125 kW/170 PS), der mit der neuen, proaktiven Sechsgang-Automatik kombiniert ist.
Neuer Basisdiesel im Laguna ist der bereits aus Clio, Modus und Mégane bekannte 1.5 dCi in der Leistungsstufe mit 81 kW/110 PS. Das Common-Rail-Triebwerk mit Turboaufladung benötigt im Durchschnitt 5,1 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer und entlässt lediglich 136 Gramm CO2 je Kilometer in die Atmosphäre. Darüber hinaus ist der neue Laguna 1.5 dCi mit dem Prädikat "eco2" ausgezeichnet. 
Als zweiter Selbstzünder für den Laguna steht die Motorisierung 2.0 dCi FAP mit 110 kW/150 PS zur Verfügung. Kennzeichen des Triebwerks mit Dieselpartikelfilter sind die variable Turbinengeometrie des Turboladers sowie die eigenständige Vierventiltechnik: Anders als bei herkömmlichen Vierventilmotoren sind die Ein- und Auslassventile nicht paarweise nebeneinander angeordnet, sondern jeweils gegenüberliegend. Diese aufwändigere Kanalführung verwirbelt das Gemisch besser im Brennraum, was die Schadstoffemissionen und den Kraftstoffverbrauch senkt. Weiterer Vorteil: Der 2.0 dCi FAP verfügt über eine wartungsfreie Steuerkette an Stelle des Zahnriemens.
Der 2.0 dCi FAP zählt laut Hersteller zu den umweltverträglichsten Triebwerken seiner Hubraumklasse: So begnügt er sich im Laguna im Schnitt mit 6,0 Litern Kraftstoff pro 100 Kilometer und stößt 159 Gramm CO2 je Kilometer aus. Als weiterer Beitrag zur Senkung des Kraftstoffkonsums ist der neue Laguna durchschnittlich 15 Kilogramm leichter als das Vorgängermodell. Neben den günstigen Verbrauchswerten garantieren die langen Wartungsintervalle geringe Betriebskosten: Die routinemäßige "kleine" Inspektion ist erst alle 30.000 Kilometer fällig. Bei Motoren mit Oil Control System (OCS) wird der Oxidationsgrad des Motoröls elektronisch berechnet. Abhängig von der Fahrweise kann OCS in Ausnahmefällen zu einem vorgezogenen Ölwechsel auffordern.