Auf dem Genfer Automobilsalon 2003 zeigte die Marke Audi die neue Konzeptstudie Nuvolari quattro - die Vision eines eleganten und leistungsstarken Gran Turismo von morgen. Nuvolari quattro - das ist die Synthese aus zukunftsweisender Technologie und der Fahrdynamik eines Hochleistungs-GT mit der Audi-typischen Architektur des Designs.
Selbstverständlich für leistungsstarken Audi ist die Kraftübertragung mit dem permanenten Allradantrieb quattro. Standesgemäß präsentiert sich die Rennbremsanlage mit den großen gelochten Bremsscheiben, ein Blickfang hinter den 9-Arm-Rädern.
Auch das Aluminium-Fahrwerk des Nuvolari quattro wird den Ansprüchen an einen Hochleistungs-Gran Turismo gerecht. Vierlenker-Vorderachse und die Trapezlenker-Hinterachse sorgen zusammen mit dem Luftfederungssystem adaptive air suspension ebenso für exzellente Handling-Eigenschaften und sportwagen-typische Agilität. Und die Luftfederung ermöglicht zugleich jenes hohe Maß an Fahrkomfort, das den Nuvolari quattro zum Langstreckenfahrzeug qualifiziert.
PAX-Räder im Format 265/720 R 560 (dies entspricht einer sichtbaren Felgengröße von 20,6 Zoll) sorgen für hervorragende Bodenhaftung und bieten sichere Notlaufeigenschaften bei Druckverlust.
Innovative Technologie findet sich überall im Fahrzeug. Nur einige Beispiele: Die elektromechanische Parkbremse und der Schalthebel für das 6stufige tiptronic-Automatikgetriebe agieren "by wire", also ohne mechanische Verbindung. Sowohl die leuchtstarken Frontscheinwerfer als auch die Rückleuchten sind als LED-System ausgeführt. Dabei verfügen die Rückleuchten über eine infrarotgesteuerte adaptive Regelung. Sie passt die Helligkeit der LED-Dioden an Sichtverhältnisse und Witterung an.
Für die Kommunikation mit Infotainment und Fahrzeugsystemen kommt auch im Nuvolari quattro MMI Multi Media Interface zum Einsatz: Ein System, das mit seiner ausgefeilten Ergonomie und dem intuitiv verstehbaren Bedienkonzept im neuen A8 die gesamte Fachpresse überzeugt hat.
Nach dem Debüt der Crossover-Studie Pikes Peak quattro bei der Detroit Motor Show weist Audi mit dem Nuvolari quattro zum zweiten Mal im Jahr 2003 entschieden den Weg in die Zukunft der Marke: Eine Zukunft, die im Zeichen konsequenter Sportlichkeit steht, und in der sich höchster technischer Anspruch mit unverwechselbarem Design und betonter Exklusivität verbinden.
Die Namensgebung der Audi-Studie erweist einer Rennlegende Reverenz: Tazio Nuvolari, der am 3. September 1939 in Belgrad den letzten Grand Prix-Sieg eines Auto Union-Wagens überhaupt errang. Nuvolari, 1892 in Mantua/Italien geboren und 1953 gestorben, schrieb wie kaum ein zweiter Fahrer der ersten Jahrhunderthälfte Rennsportgeschichte: Seine Tollkühnheit und sein spektakulärer Fahrstil wurden ebenso zu seinem Markenzeichen wie der gelbe Pullover, den er im Rennwagen stets trug.