Vorhergesagt wird das Wochenende in Ungarn heiß und trocken, was aber angesichts der hohen Trefferquote allgemeiner Wetterberichte mit langem Vorlauf noch nicht unbedingt in Stein gemeißelt sein muss. Bei Bridgestone hofft man jedenfalls, sich einigermaßen auf das Wetter verlassen zu können. Doch auch so wird es nicht einfach, denn auch die erwartete Hitze wird es für die sehr weichen Mischungen zur Tortur machen, die wieder einmal zum Einsatz kommen. "Die geschmeidige Oberfläche und die Tatsache, dass der Kurs nicht oft verwendet wird, bedeutet, dass es wenig Grip gibt, also haben wir die weichsten Mischungen unserer Palette ausgewählt, um den nötigen Grip zu finden", sagt Kees van de Grint.
Doch nicht nur der Grip lässt die Sorgen etwas steigen, sondern auch das Graining, das vor allem auf den Vorderreifen auftritt. "Die Temperaturen sind in Budapest normalerweise recht hoch, was eine wirkliche Herausforderung für die weichere Mischung bedeutet. Das Qualifying ist entscheidend auf dieser Strecke", meint van de Grint. So beschreibt er die Siegchancen mit einem Startplatz jenseits der ersten Reihe als gering. "Außer man hat eine sehr clevere Strategie. Die Leistung im Qualifying und danach das Reifenmanagement sind hier die Schlüsselfaktoren", muss er noch einmal betonen.

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