Subaru auf der Motor Show in Tokio
Frei von stereotypen Design
"Denken. Fühlen. Fahren." lauten die Schlüsselbegriffe von Subaru beim dessen Auftritt auf der 37. Tokio Motor Show. Angenehmes Fahren, einen sehr hohen Sicherheitsstandard und ausgezeichnete Umwelteigenschaften sollen die automobile Zukunft des Unternehmens ausmachen. Neben der Kerntechnologie "Symmetrical AWD" präsentieren die Japener drei Konzeptfahrzeuge im künftigen Subaru-Design, die Funktion und emotionale Ästhetik miteinander verbinden.
Hybrides Fahrzeug mit Comicelementen
Den Schlüsselbegriff "Fühlen" haben die Designer beim Concept-Car B9 Scrambler gleich praktisch angewandt. Der Wagen verbindet motorradähnliches Offen-Fahren mit On-und-Offroad-Fähigkeiten. Sein Antriebssystem heißt Sequential Series Hybrid Electric Vehicle (SSHEV) eine Kombination des Symmetrical AWD mit den neuesten HEV-Technologien. Das SSHEV treibt den B9 in dem häufig genutzten Geschwindigkeitsbereich bis cirka 80 km/h mit einem Hochleistungsmotor an. Der B9 Scrambler verfügt über eine Luftfederung, die für einen automatischen Niveauausgleich und eine zwischen 150 und 200 Millimeter variable Bodenfreiheit sorgt.
Sein markantes Design, allen voran der Kühlergrill, erinnert an eine Comiczeichnung. Erfreulich, ist doch der Stil des Fahrzeugs frei von designerischen Stereotypen und Einschränkungen und trägt trotz seiner Fortschrittlichkeit bekannte Züge. Bestimmte Stilelemente des B9 Scrambler wie das geschwungene Design des Armaturenbretts erinnern an die Ursprünge von Subaru als Flugzeughersteller und zeigen die Subaru-Formensprache der Zukunft.
Kraftvolle Proportionen
Der Subaru R1e ist ein 2+2-Sitzer, der für den Stadtverkehr konzipiert ist. Der umweltschonende Elektroantrieb besteht aus einer Hochleistungsbatterie und hochmoderner Kontrolltechnologie. Das Stadtfahrzeug ist kürzer als die japanischen Minicars und zeigt dennoch kraftvolle Proportionen. Das kompakte 2+2-Konzept braucht nur wenig Verkehrsfläche, was besonders in der Stadt wichtig ist.
Das elektrische Antriebssystem besteht aus einem kompakten, bürstenlosen und leistungsstarken Motor und einer hoch verdichteten Mangan-Lithium-Ionen-Batterie. Die Batterie kann an der normalen 200-Volt-Steckdose aufgeladen werden. Der R1e besitzt wie ein normales Automatikfahrzeug nur ein Gas- und ein Bremspedal. Eine Kriechkontrolle und die elektrische Servolenkung erleichtern den Alltagsbetrieb.
Kleinwagen R2 ganz groß
Dritter in der Runde ist der R2, ein fescher Minicar. Trotz seiner geringen Abmessungen besitzt der R2 eine klassenlose, starke und fühlbare Präsenz. Der Vierzylinder-Saugmotor mit dem Active Valve Control System wurde für den R2 neu entwickelt. Zusammen mit dem i-CVT verbindet der Motor höchste Wirtschaftlichkeit und exzellente Fahrdynamik.
Noch dynamischer agiert der Kompressormotor in Verbindung mit einem Siebengang-Sportshift-Getriebe. Chassis- und Karosserieelemente sind formal für ihre Aufgaben optimiert, können deshalb leicht sein und schonen Ressourcen. Gewichtsreduktion und Sicherheit gehen beim R2 Hand in Hand. Insassen- und Fußgängersicherheit befinden sich auf hohem Niveau.