Vorausgesetzt, die Weltmeisterschaft wird auf sportlichem Wege entschieden, sind sich die Kommentatoren im Großen und Ganzen einig: McLaren ist so gut wie durch. Die Weltmeisterschaft wird nun endgültig zwischen Lewis Hamilton und Fernando Alonso entschieden. Kimi Räikkönen hat allenfalls noch Außenseiterchancen und Felipe Massa ist raus aus dem Titelrennen. Eine Einschätzung die man bei McLaren selbst ganz und gar nicht teilt. Denn die Dominanz von Monza sei eher der ungewöhnlichen Streckencharakteristik geschuldet, als den tatsächlichen Kräfteverhältnisssen. "Das Pendel zwischen den beiden Teams schlägt jede Woche um", sagte McLaren-Geschäftführer Martin Whitmarsh.
Deswegen werde auch niemand im Titelrennen davonlaufen. "Viele von uns kämpfen schon seit vielen Jahren um Weltmeisterschaften und deshalb wissen wir, dass die Ferraris harte Gegner sind. Hoffentlich haben wir noch härtere mit Lewis and Fernando", so Whitmarsh. Damit befindet er sich im Einklang mit seinem Chef Ron Dennis. "Die Weltmeisterschaft ist noch in keinster Weise entschieden. Und Ferrari wird sich über das Jahr als würdiger Gegner erweisen", sagte Dennis. "Wir hoffen, dass wir in dieser Saison noch viele Gelegenheiten haben werden, gegen sie zu kämpfen."

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