Flitzer oben ohne - der Alfa Romeo 4C Spider

Alfa Romeo 4C Spider: Endlich kommt die offene Version des Flitzers

Alfa Romeo enthüllte auf der Detroit Motor Show (NAIAS) endlich die lang erwartete offene Serienversion des Alfa Romeo 4C. Bereits ab diesem Sommer soll das rassige Coupé mit Turbo-Mittelmotor, Kohlefaser-Monocoque, Benzin-Direkteinspritzung, Doppelkupplungsgetriebe und herausnehmbares Stoffverdeck erhältlich sein.

Alfa Romeo 4C Spider
Der neue Alfa Romeo 4C Spider soll ab Mitte 2015 auch in Deutschalnd erhältlich sein, Foto: Alfa Romeo

Ein Rennwagen für die Straße

Alfa Romeo betitelt den Alfa Romeo 4C Spider selbst gern als „Rennwagen für die Straße“. Das Modell unterscheidet sich kaum auf dem 2013 auf dem Genfer Autosalon vorgestellten Konzept, das als Vorlage für den 4C Spider diente. Durch die nach vorne spitz zulaufende Motorhaube erinnert er von vorn betrachtet etwas an einen Formel 1 Boliden. Die drei in der Frontschürze positionierten Lufteinlässe verstärken durch ihre Form diesen Eindruck zusätzlich. Die Frontscheinwerfer ragen strukturgebend aus der Motorhaube heraus und verleihen dem 4C Spider ein aufgewecktes Gesicht. Reifen in unterschiedlicher Größe – 17 Zoll vorne und 18 Zoll hinten – betonen die Gewichtsverteilung von 40:60 und sorgen für eine sportliche Straßenlage.

Viel Carbon sorgt für wenig Gewicht

Das Cabrio ist knapp 60 Kilogramm schwerer als der Alfa Romeo 4C Coupé, bleibt insgesamt aber unter 1 Tonne. Das wird durch den massiven Einsatz des von Carbon und dem Faser-Kunststoff-Verbundswerkstoffs SMC erreicht. Beide Baustoffe wiegen deutlich weniger als Aluminium und sorgen in Kombination mit anderen Leichtbautechniken für eine deutliche Gewichtsreduktion. Die Windschutzscheibe beispielsweise ist in einen Kohlefaserrahmen eingefasst, was etwa 15 Prozent des Gewichts einspart. Hinter der Fahrgastzelle sorgt ein Überrollbügel ähnlich wie beim Porsche Targa, der optional ebenfalls aus Carbon gefertigt ist, für zusätzliche Sicherheit. Das serienmäßige Stoffdach lässt sich allerdings nur per Hand abnehmen und wird anschließend in einer Tasche im Kofferraum verstaut. Gegen Aufpreis erhält der Alfa Romeo 4C Spider aber auch einen Hardtop aus Carbon.

Das Heck wird durch zwei muskulös wirkende, wellenförmige Wölbungen auf den hinteren Kotflügeln dominiert. Die runden Heckleuchten sind mit LED-Technik ausgestattet und wurden in das Heck eingelassen. Für den richtigen Motorsound sorgt eine zusätzlich erhältliche Abgasanlage der Motorsportspezialisten von Akrapovič. Der Hersteller ist für den sportlichen Sound seiner Anlagen bekannt.

Alfa Romeo 4C Spider
Auch von hinten ein echter Blickfang: der Alfa Romeo 4C Spider, Foto: Alfa Romeo

Rennwagenfeeling im Cockpit

Wer im Cockpit des 4C Spider Platz nimmt, soll sich laut Alfa Romeo fühlen wie in einem Rennwagen. Ledersitze mit gutem Seitenhalt sollen auch bei rasanter Fahrt optimale Sitzposition gewährleisten. Optisch passen sie zu der serienmäßigen Volllederausstattung mit Akzentnähten. Die Luftströmer sind in Kohlefaserrahmen eingefasst. Das Monocoque ist ebenfalls durch sichtbare Kohlefaserpartien strukturiert. Das im unteren Bereich abgeflachte Lederlenkrad unterstützt durch die gut erreichbaren Schaltwippen das sportliche Flair.

Für maximalen Musikgenuss sorgt eine Premium-Audioanlage, die neben dem Abspielen der herkömmlichen MP3 CDs auch Digitales Radio und Bluetooth beherrscht. Mit letzterem lässt sich das Smartphone mit dem Auto koppeln und dient so als Quelle für Musik. Telefonieren ist über die eingebauten Boxen ebenfalls möglich. Auch ein USB-Anschluss für MP3 Player ist mit an Bord. Die zentrale Kontrolleinheit besteht aus einem Sieben-Zoll-TFT-Bildschirm, der in der Mittelkonsole eingelassen ist. Damit der Fahrer seinen Blick nicht zu lange von der Straße abwenden muss, ist diese unkonventionell zur Fahrerseite hin geneigt.

Turbomotor mit Benzin-Direkteinspritzung aus Aluminium

Für den Vortrieb im Alfa Romeo 4C Spider sorgt ein aus Aluminium gefertigter 1,75 Liter-Vierzylinder Ottomotor. Dieser auch im Coupé verbaute 240 PS starke Benziner mit Doppelkupplungsgetriebe, erreicht die 100 km/h aus dem Stand in knapp 4,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 258 km/h. Wer Wert auf Individualisierungen legt hat beim 4C Spider die Wahl zwischen sieben Karosseriefarben sowie sechs Innenraumfarben mit entsprechenden Kontrastnähten. Gegen Aufpreis lässt sich der Spider auch mit je 1 Zoll größeren, geschmiedeten Felgen und farbigen Bremssätteln ausstatten.

Ab Sommer 2015 ist der Alfa Romer 4C Spider in Europa erhältlich. Gefertigt wird der Flitzer von Hand im italienischen Maserati-Stammwerk in Modena. Preislich dürfte das edle Cabrio zwischen 50.000 und 60.000 Euro liegen.

Autor: gl

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