Peugeot RC Total Diester Cup

Rennsport mit Chancengleichheit und Umweltsiegel

  • Diesel-Rennboliden mit Rußpartikelfiltersystem FAP
  • Bio-Dieselkraftstoff "Diester" verringert Treibhausgase
  • Peugeot Deutschland setzt Fahrzeug für Nachwuchspilot ein

Mit einer neuen, ökologisch besonders fortschrittlichen Rennserie ergreift Peugeot eine Vorreiterrolle im Motorsport: Der Peugeot RC Total Diester Cup, kurz RC Cup, vereint Designkonzepte, umweltfreundliche Dieseltechnik und motorsportliche Herausforderung zu einem einmaligen Projekt. Die Rundstreckenserie besteht aus insgesamt neun Läufen, von denen sieben innerhalb des RC Cup-Championats gewertet werden. Zum Einsatz kommen 25 Rennboliden, basierend auf der beim Genfer Automobilsalon 2002 gezeigten Designstudie Peugeot RC Karo.

Wie bei der Studie kommt ein 2,2 Liter großer HDi-Motor mit 131 kW (178 PS) und Rußpartikelfiltersystem FAP zum Einsatz, das die Rußpartikel im Abgas vernichtet. Der Einsatz des Rußpartikelfiltersystems FAP macht den RC Cup zur umweltfreundlichsten Motorsportserie: Erstmals stellt der Rußpartikelfilter seine Qualitäten im Rundstreckensport unter Beweis. Der RC Cup ist somit die einzige Rennserie der Welt, die mit rußfreien Dieselmotoren ausgetragen wird.

Pure Rennwagen-Technik mit Verwandtschaft zur Serie

Unter der Kunststoffkarosserie des RC Cup bildet ein Aluminium-Monocoque mit Gitterrohrrahmen die passende Basis für den Einsatz auf der Rennstrecke. Ein sequenziell geschaltetes Sechsganggetriebe, doppelte Dreiecksquerlenker und das beeindruckende Leistungsgewicht von 4,49 kg/PS untermauern die Sportlichkeit des RC Cup-Rennwagens, der gleichzeitig viele technische Parallelen zu Serienmodellen in sich birgt.

Darüber hinaus werden die Rennwagen mit dem Bio-Dieselkraftstoff "Diester" betrieben. Dieser wird aus nachwachsendem, pflanzlichem Material gewonnen und zeichnet sich durch geringeren Schadstoffausstoß aus. Der biologische Kraftstoff vermag als 30-prozentige Beimischung zu Diesel den Ausstoß an Treibhausgasen um bis zu 25 Prozent zu verringern. Die HDi-Motoren im neuen RC Cup arbeiten mit einem Verhältnis von 50:50. Damit wird der Verbrauch an fossilen Brennstoffen weiter reduziert und der Ausstoß schädlicher Treibhausgase verringert.

Der RC Cup verkörpert nicht nur ein anspruchsvolles technologisches Konzept, auch in sportlicher Hinsicht ist der Wettbewerb für die Teilnehmer eine echte Herausforderung. Die Ergebnisse der einzelnen Wertungsläufe hängen allein vom fahrerischen Geschick der Piloten ab, denn die 25 Fahrzeuge werden auf absolut gleichem Niveau vorbereitet. Die individuelle Abstimmung der Rennwagen bleibt auf ein Minimum begrenzt.

Für die Gesamtwertung des RC Cup werden sieben Rennen gewertet. Am Ende der Saison können die drei besten Piloten über einen Neuwagen als Prämie freuen, dessen Antrieb mit dem des RC Cup-Fahrzeugs eng verwandt ist: Der Gesamtsieger erhält einen Peugeot 607 HDi, der Zweitplatzierte einen 407 HDi und der Dritte einen 307 HDi.

Peugeot Deutschland setzt Fahrzeug im RC Cup ein

Einer der 25 Rennwagen wird von Peugeot Deutschland in Kooperation mit dem Mineralölunternehmen Total Deutschland eingesetzt. Bei den sieben zum RC-Cup gewerteten Läufen wird dieses Fahrzeug von Patrick Henke, einem Nachwuchsfahrer aus dem Fahrerkader der Fachzeitschrift "auto motor und sport" pilotiert. Der 19-jährige Henke, der bislang Erfolge in verschiedenen Kart-Rennserien feierte, hat damit in einem leistungsstarken Rennwagen die Chance, sein Talent unter Beweis zu stellen.

Bei zwei zusätzlichen Läufen, die nicht zum RC Cup gewertet werden, wird der Rennwagen von Peugeot Deutschland mit jeweils einem prominenten Fahrer besetzt.

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