
1989 kam mit dem LS 400 der erste Lexus auf den Markt - siebzehn Jahre später wurde jetzt zum zweiten Mal in der Geschichte der LS-Baureihe ein vollkommen neues Fahrzeug entwickelt. Das Ergebnis des teuersten Entwicklungsprojekts in der Lexus-Markengeschichte ist der LS 460, eine Limousine, die im Hinblick auf Sicherheit, Fahrdynamik und Laufkultur neue und zukunftsweisende Maßstäbe setzen soll.
Im neuen LS 460 erleben laut Lexus gleich vier Sicherheitssysteme ihre Weltpremiere: die Objekterkennung mittels Infrarotkamera, der Gesichtsfeldmonitor als Warnsystem für abgelenkte Fahrer, der Notfall-Lenkassistent sowie das Heck-Pre-Crash-Safety System, ein Insassenschutzsystem für Heckaufprall-Situationen.
Die Basis dieser Innovationen bildet das Pre-Crash Safety System PCS. Mit einem Mikrowellen-Radarsensor im Kühlergrill erfasst es Hindernisse vor dem Fahrzeug. Wenn eine Kollision bevorsteht, aktiviert das System die Gurtstraffer, den Brems-Assistenten und erhöht die Dämpferhärte der vorderen Stoßdämpfer, um ein starkes Eintauchen der Fahrzeugfront zu vermeiden. Neben den innovativen Sicherheitseinrichtungen verfügt der neue LS 460 über weitere intelligente elektronische Assistenz-Systeme. Zu ihnen zählt die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage ACC, die neben der Geschwindigkeit auch den Abstand zu einem auf der gleichen Spur vorausfahrenden Fahrzeug überwacht. 
Eine Europa-Premiere erlebt im LS 460 der optional erhältliche, intelligente Spurhalte-Assistent. Dieses System beobachtet mit Stereokameras die Markierungen am Fahrbahnrand und erkennt Fahrspuren von drei bis vier Metern Breite. Es verfügt über zwei Funktionen: einen Spurwechsel-Warner und eine Spurhalte-Funktion. Bei ausgeschalteter adaptiver Geschwindigkeitsregelanlage warnt das System den Fahrer, wenn der LS 460 ohne Blinkerbetätigung tendenziell aus der Fahrspur läuft.
Ein zusätzlicher sanfter Lenkimpuls weist den Fahrer auf einen möglichen unbeabsichtigten Fahrspurwechsel hin. Bei eingeschaltetem ACC lenkt die Spurhalte-Funktion den LS 460 aktiv in die Spur zurück. Freihändiges Fahren schließt das System jedoch aus: Sollte der Fahrer das Lenkrad loslassen, deaktiviert sich die automatische Lenkkorrektur. 
Die leichte und zugleich extrem torsionssteife Karosserie des LS 460 basiert auf einer neuartigen Plattform mit einer robusten Sicherheitsstruktur. Etwa 40 Prozent der verwendeten Bleche bestehen aus hochfestem Spezialstahl. Exakt definierte Verformungszonen nehmen die Aufprallenergie auf und leiten sie in andere Karosseriebereiche ab, so dass die Insassen bei einem Crash in einer intakten Fahrgastzelle geschützt bleiben. Um ein Höchstmaß an Schutz für Insassen und Unfallbeteiligte zu erzielen, konstruierte Lexus die vordere Knautschzone des neuen LS 460 mit übereinander platzierten Crashboxen. So werden bei einer Kollision auch Schäden an kleineren Fahrzeugen verringert, und das Verletzungsrisiko für beteiligte Fußgänger sinkt.
Der LS 460 wird von einem komplett neu konstruierten 4,6-Liter V8 angetrieben. Zu den herausragenden technischen Besonderheiten des Präzisionstriebwerks zählen die kombinierte Saugrohr- und Direkteinspritzung D-4S sowie die duale variable Ventilsteuerung Dual VVT-i. Mit einer Spitzenleistung von 280 kW (380 PS) bei 6.400/min und einem Drehmoment-Maximum von 493 Nm bei 4.100/min übertrifft der Achtzylinder das bisherige 4,3-Liter-Aggregat in der Leistung um 35 und beim Drehmoment um 18 Prozent.
Für den Sprint von Null auf 100 km/h benötigt der LS 460 lediglich 5,7 Sekunden. Die Beschleunigung von 80 auf 120 km/h absolviert die Limousine in nur 4,7 Sekunden. Dabei begnügt sich der neue V8 mit einem Durchschnittsverbrauch von 11,1 Litern Superkraftstoff auf 100 Kilometer.