
Opel legt es mit dem überarbeiteten Agila wieder kerzengerade auf die rein weibliche Klientel an: "Job, Fitness, Shopping, Freunde treffen und um die Häuser ziehen - um alles miteinander in Einklang zu bringen ist ein Auto immer dabei, am besten so vielseitig wie das Leben selbst." Soweit also der fluffige Werbetext der Rüsselsheimer. Aber was ist wirklich neu am Agila der zweiten Generation, der mit dem neuen Suzuki Splash mehr als nur ein bisschen verwandt ist? So einiges...
Die neue Version des kleinen Opelchens ist vor allem ein wenig breiter und länger als der Vorgänger: Auf nur 3,74 Metern Länge (B/H: 1,68/1,59 m) bietet der Agila in dieser Klasse Platz für insgesamt fünf Personen, die bequem über vier Türen einsteigen können. Details wie der separate Drehzahlmesser auf der Instrumententafel, der hoch gesetzte Schalthebel und die Radiofernbedienung am Lenkrad sollen das Fahren angenehmer machen. Die hohe Sitzposition erleichtert den Ein- und Ausstieg und sorgt für stets guten Überblick auch im dichten Verkehr. Die Lehnen der Rücksitze lassen sich mit einem Griff umklappen, um eine völlig ebene Ladefläche zu schaffen; dabei bietet ein Fach unter dem Ladeboden zusätzlichen Stauraum. Insgesamt schluckt der Agila so durch seine große Heckklappe mehr als 1.100 Liter. Hinzu kommt ein Sicherheitspaket mit vier Airbags, für das auch ESP und Kopfairbags verfügbar sind.
Für kräftigen und schadstoffarmen Vortrieb mit bis zu 86 PS gibt es zwei neue Benziner (1,0 L/65 PS mit 5-Gang-Schaltung, 1,2 L/86 PS) sowie einen Common-Rail-Diesel-Direkteinspritzer (1,3 L/75 PS, 190 Nm). Neben dem manuellen Getriebe ist - eine Besonderheit für die Klasse - auch eine Automatik im Angebot. Die zweite Generation des Opel Agila feiert ihre Weltpremiere auf der IAA (13. - 23. September 2007) in Frankfurt und kommt nächstes Frühjahr in den Handel.