
Acht Weltpremieren auf einen Schlag hat die Volkswagen Group am heutigen Vorabend der 62. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt präsentiert. Zu den Stars des Abends zählten unter anderem die Volkswagen Kleinwagen-Studie up!. Der up! soll laut VW ein "Cityspezialist" werden, ein Auto für vier Personen. Ein Kleiner, der Größe zeigt, weil er mehr Platz bieten soll als alle anderen Autos, die ähnlich lang (3,45 Meter) und breit (1,63 Meter) sind. Sein Motor - laut den Wolfsburgern sind alle Facetten sinnvoll darstellbarer Technologien vorstellbar - wird hinten arbeiten.
Walter de Silva, Chefdesigner der Volkswagen AG, bringt es auf den Punkt: "Der up! ist kein Auto, das sich innerhalb kürzester Zeit formal ablebt. Er glänzt durch Schlichtheit und ist doch liebevoll gemacht. Und deshalb ist der up! ein klares und starkes Statement für das Volkswagen Design der Zukunft." Das Team der Designer und Ingenieure hat die Konzeptstudie up! zudem als erstes Mitglied einer ganzen Modell-Familie konzipiert; weitere Facetten sind also durchaus denkbar.
Für das technische Layout des up! zeichnet Ralf-Gerhard Willner, Leiter Konzeptentwicklung, verantwortlich. Er und Walter de Silva hatten vor dem Start des Projektes die wechselseitige Beziehung von Form und Funktion bei Volkswagen neu ausbalanciert. "Die absolute Harmonie aus technischem Grundkonzept und emotionalem Design", sagen Willner und de Silva unisono, "gelingt erst im harten Wettstreit von Ingenieuren und Designern. Nur so entstehen Ikonen."
Rund 8000 Euro könnte der Fox-Nachfolger in Deutschland kosten.