
Nur wenige Tage nach dem Jahreswechsel präsentiert Volkswagen auf der North American International Auto Show weltexklusiv den neuen viertürigen Passat CC. Er ist ein Coupé, allerdings mit vier Türen: Die völlig neu designte Karosserie fällt durch die fließenden Linien der Silhouette auf. Zugleich soll der Passat CC ein laut Volkswagen "progressiver Technologieträger" mit starken Motoren (103 kW / 140 PS bis 220 kW / 300 PS) sowie "wegweisenden" Assistenz- und Fahrdynamiksystemen sein.
Zu ihnen gehören das neue Spurhaltesystem "Lane Assist" und die elektronische Fahrwerksregelung "Dynamic Drive Control". Weiter Assistenz-Programme: die Einparkhilfe "Park Assist" und die "Automatische Distanzregelung ACC" mit der Anhaltewegverkürzung "Front Assist".
Lane "Assist": Das aktive Spurhaltesystem des Passat CC lenkt selbsttätig gegen, sobald der Passat CC unplanmäßig die Spur verlässt; ein echter Komfort- und Sicherheitsgewinn. Rund 14 Prozent aller Unfälle mit Verletzten werden durch das Abkommen von der Fahrbahn verursacht. "Lane Assist" wird dazu beitragen, diese Quote zu senken. Setzt der Fahrer den Blinker, um bewusst die Spur zu wechseln, blendet sich "Lane Assist" übrigens aus.
"Dynamic Drive Control": Geregelt wird dabei parallel zur Dämpferkennung auch die Abstimmung der Servolenkung. "DDC" bietet die drei Programme "Normal", "Sport" und "Comfort". Entscheidend ist allerdings die Tatsache, dass sich durch die "Dynamic Drive Control" auch im Modus "Normal" - und damit permanent - die Komfort- und Dynamik-Eigenschaften verbessern sollen. "DDC" ist marktspezifisch bei allen Versionen ab 125 kW / 170 PS serienmäßig an Bord.
"Park Assist": Sie dirigiert den Passat CC auf Knopfdruck automatisch in die Parklücke. Der Fahrer muss in diesem Fall nicht mehr lenken, sondern nur noch Gas geben und bremsen.
"Automatische Distanzregelung ACC": Bei aktiviertem "ACC" bremst und beschleunigt der Passat CC in einem vom Fahrer zuvor eingestellten Geschwindigkeitsbereich automatisch. Dank "Front Assist" beugt das System zudem Auffahrunfällen vor. Es überwacht mit einem Radarsensor die Entfernung zum Verkehrsteilnehmer vor dem Passat CC. "Front Assist" versetzt dabei im Vorfeld bestimmter Situationen präventiv die Bremsen in einen vorkonditionierten Status und fungiert so als Anhaltewegverkürzung (AWV).
Positioniert ist der Passat CC im Premiumbereich der Mittelklasse, in diesem Fall der sportlichen Limousinen und -Coupés. Die Kernmärkte sind für den VW-Konzern Nordamerika, Westeuropa und Japan. Der im deutschen Volkswagen-Werk Emden gebaute Passat CC wird im zweiten Quartal des Jahres zuerst in Europa eingeführt. Ab dem vierten Quartal folgen die USA und Kanada, dann Japan.