Weltweit erster Allrad getriebener Hybrid-SUV - Lexux rx400h
Bahnbrechende Entwicklung
Es scheint, dass die Zeit energieintensiver Geländewagen bald vorübergeht. Mit der Vorstellung des revolutionären rx400h in Genf präsentierte Lexus den weltweit ersten Allrad getriebenen Hybrid-SUV, der in Europa im ersten Quartal 2005 erscheinen soll. Das hochmoderne Hybrid Synergy Drive im rx400h stellt die Spitzenstellung der Marke Lexus in Sachen Antriebstechnologie unter Beweis. Seine CO2-Emissionen werden mit Sicherheit neue Maßstäbe im SUV-Segment setzten.
Weltweit erster Mischhybride
Der Innenraum des rx400h ist vom Lexus typischen Komfort, hoher Verarbeitungsqualität und vorbildlicher Ergonomie geprägt. In der Armaturentafel ersetzt eine Leistungsanzeige den traditionellen Drehzahlmesser. Auf einem 7 Zollgroßen Touchscreen-Display in der Mittelkonsole kann der Fahrer zudem die aktuelle computergesteuerte Leistungsverzweigung der Kraftquellen Verbrennungs- und Elektromotor verfolgen.
Die Ingenieure der Lexus Division haben für den rx400h ein komplett neues und speziell abgestimmtes Hybridsystem geschaffen, das auf dem Konzept des Hybrid Synergy Drive basiert. Die bahnbrechende Entwicklung stellt zugleich den weltweit ersten Mischhybriden dar, der mit zwei kraftvollen Elektromotoren und einem hocheffizienten Benzinertriebwerk arbeitet und damit einen intelligenten elektrischen Allradantrieb erlaubt.
Neben dem Verbrennungsmotor und den beiden Elektromotoren verfügt das System über einen Generator, eine Hochleistungsbatterie und eine Leistung, welche die Verteilung der Energie vom Verbrennungsmotor, von den Elektromotoren und vom Generator dem jeweiligen Bedarf anpasst. Ein elektronisches Steuersystem sorgt schließlich dafür, dass die Zusammenarbeit zwischen aller Komponenten blitzschnell erfolgt.
Der neue Hybrid Synergy Drive weist eine höhere Systemspannung sowie eine gesteigerte elektrische Kapazität auf. Im Vergleich zum Toyota Prius arbeitet der vordere Elektromotor mit zweifacher Drehzahl und erzielt damit eine mehr als doppelt so hohe Leistung. Neben dem zweiten Elektromotor, der bei Bedarf die Hinterachse antreibt, stellt auch die Nickel- Metallhydrid-Batterie eine Weiterentwicklung dar. Hier konnten die Ingenieure die Leistungsdichte im Vergleich zum Prius Akkumulator nahezu verdoppeln.
In Zahlen: Während der Prius mit 1,5 Liter Benzinmotor und einem Elektromotor eine Höchstleistung von 82 kW (110 PS) erzielt, produziert der neue Lexus rx400h mit seinem 3,3 Liter Aggregat und den beiden Elektromotoren (der zweite treibt bei Bedarf die Hinterräder an) eine Spitzenleistung von ca. 200 kW (270 PS). So gerüstet erreicht der rx400h die Höchstgeschwindigkeit des aktuellen rx300, erledigt den Spurt von Null auf 100 km/h hingegen in weniger als acht Sekunden ein Bestwert in seinem Segment, der das Leistungspotenzial des Hybridantriebs nochmals unterstreicht.
Während der Fahrt greift der Hybrid Synergy Drive auf verschiedene Betriebsmodi zurück, damit der rx400h stets mit maximalem Wirkungsgrad arbeitet: So schaltet der Verbrennungsmotor bei jedem Stopp automatisch ab, um Kraftstoff zu sparen. Beim Anfahren und bei niedrigen und mittleren Geschwindigkeiten wird der rx400h ausschließlich von den Elektromotoren angetrieben und produziert in diesem Modus keinerlei CO2-Emissionen.
Unter normalen Fahrbedingungen sorgt die Leistungsverzweigung dafür, dass die Motorleistung sowohl für den Antrieb der Räder als auch zum Antrieb des Generators eingesetzt wird. Letzterer stellt die so erzeugte Energie schließlich den Elektromotoren zur Verfügung. Unter diesen Bedingungen erfolgt der Einsatz von Verbrennungs- und Elektromotoren stets so, dass der Antrieb mit maximaler Effizienz arbeitet. Bei voller Beschleunigung sorgen Verbrennungsund Elektromotoren gemeinsam für den Vortrieb, wobei die Batterie zusätzliche Antriebsenergie bereitstellt.
Eine Besonderheit des Hybrid Synergy Drive stellt der zweite Elektromotor dar, der bei Bedarf die Hinterachse des rx400h antreibt und damit einen elektrischen Allradantrieb ermöglicht. Bei starker Beschleunigung (sowohl beim Anfahren als auch beim Zwischenspurt), bei Kurvenfahrt und bei mangelnder Traktion der Vorderräder sorgt das Fahrdynamik-Management automatisch dafür, dass Vorder- und Hinterachse von den Elektromotoren mit einem wohl dosierten Antriebsdrehmoment versorgt werden.