Kunstprojekt mit Motorrädern: Weltpremiere auf der Intermot
Griechische Götter als Superbikes
Der international bekannte Künstler und Kunstprofessor FLATZ hat aus zwei serienmäßigen Motorrädern aufsehenerregende Skulpturen mit dem Titel "Hera & Hades" geschaffen. Beide Skulpturen werden erstmals auf der Intermot in München der Öffentlichkeit vorgestellt.
Das künstlerische Konzept der Skulpturen Hera und Hades basiert auf der Gegensätzlichkeit von Gut und Böse, Hell und Dunkel, Leben und Tod. Die Skulptur Hera, griechische Mutter- und Himmelsgöttin, symbolisiert das Göttlich- Erhabene, das unendlich Schöne und den Anfang allen Lebens. Das Motorrad wurde mit einem speziell angefertigten Diamantlack bearbeitet und anschließend in mehreren hundert Stunden Arbeit komplett mit Kristallen der Firma Swarovski überzogen.Die Skulptur Hades, angelehnt an den griechischen Gott der Unterwelt und Bruder der Hera, verkörpert das Böse, das Verderben und das Ende des Lebens. FLATZ hat bei diesem Motorrad neben Stahl und Metall Materialien wie Fell, Blech und spezielle mattschwarze Farben verwendet, die u. a. mit Schweißgeräten und Flammenwerfern bearbeitet wurden.
Als Ausgangsmaterial für seine Arbeit wählte FLATZ zwei Motorräder aus der jüngsten 1000 S-Modellreihe der ostdeutschen Traditionsfirma MZ. Das extravagante Design dieses über 250 km/h schnellen High-Tech-Bikes ist mit mehreren Preisen, darunter der renommierte IF Design Award, ausgezeichnet worden.