James Toseland wird mit Ducati Weltmeister der Superbiker
Neuer König auf zwei Rädern
Mit einer überragenden Leistung in den letzten beiden Rennen der Saison 2004, krönt sich James Toseland zum neuen König der Superbiker. Nach Carl Fogarty und Neil Hodgson ist James Toseland erst der dritte englische Fahrer, dem es gelingt sich den begehrten Titel des Superbike Weltmeisters zu sichern.
Auf der schnellen Strecke in Magny Cours/F gewann der junge Engländer nach einer aggressiven Vorstellung das erste Rennen und entriss seinem Teamkollegen Régis Laconi damit die Tabellenführung.
Auch im zweiten Rennen ließen der kampflustige Toseland und seine knapp 200 PS starke Fila-Ducati nichts anbrennen. Knapp hinter Noriyuki Haga, aber vor seinem härtesten Gegner Laconi überquerte er den Zielsstrich und erfüllte sich damit zu seinen größten Wunsch, Weltmeister zu werden.
Hinter den beiden offiziellen Werksmaschinen von Toseland und Laconi eroberte der gewohnt spektakulär agierende Japaner Haga auf der Ducati 999 des Renegade-Teams, noch den dritten Rang in der Endabrechung. Platz Zwei in Lauf Eins sowie der Sieg im zweiten Rennen reichten Haga, um Chris
Vermeulen zu verdrängen. In beiden Rennen schied der Australier nach technischen Defekten an seiner Honda aus.
Mit insgesamt 18 Siegen in 22 Rennen zur Superbike Weltmeisterschaft 2004 gelingt Ducati damit bereits der 13. Titelgewinn in der Konstrukteurswertung der seit 1988 ausgetragenen Rennserie. Der Hersteller aus Bologna bleibt damit die erfolgreichste Marke im Superbike Rennsport überhaupt.
Endstand Fahrerwertung:
1. James Toseland 336
2. Régis Laconi 327
3. Noriyuki Haga 299
4. Chris Vermeulen 282
5. Pierfrancesco Chili 243
6. Gary McCoy 199
Endstand Markenwertung:
1. Ducati 530
2. Honda 289
3. Petronas 200
4. Kawasaki 129
5. Suzuki 101
6. Yamaha 89