Concept Bike SFx gibt Ausblick auf neue MZ-Formensprache
Robust, wild und unangepasst
MZ lupft den Vorhang zum Design-Studio und gibt mit dem brandaktuellen Concept Bike SFx einen Ausblick darauf, welche Formensprache künftig im Erzgebirge gesprochen wird. "Auch wenn die SFx technisch auf dem aktuellen MZ Superfighter basiert, stellt sie doch viel mehr dar als nur eine formale Fingerübung", bewertet Designer Jens vom Brauck die jüngste Studie aus Sachsen. "Sie verkörpert eine ganz neue Interpretation des Themas Fighter, und sie führt zurück zu den klassischen MZ Werten: einfach, robust, unangepasst."
Jens vom Brauck, der sich in den letzten Jahren mit einigen spektakulären Projekten in der Motorradszene genauso einen Namen gemacht hat wie in Designerkreisen, zeichnet seit Anfang 2005 für das MZ Erscheinungsbild verantwortlich. Das erste Projekt des Kölners in Zschopau war das Facelift für die 125er MZ Baureihe, das zu der vielbeachteten MIG 125 und zum Topseller SM 125 Gangsta geführt hat. Derzeit entwickelt vom Brauck die Designsprache der nächsten MZ Motorrad-Generation, von der die jetzt präsentierte Studie einen Vorgeschmack gibt.
Sich durch den Verzicht auf modische Elemente vom Zeitgeist lösen, Technik sichtbar machen, Robustheit und Langlebigkeit versinnbildlichen so lautete vom Braucks Zielsetzung. Offen liegende Rahmenrohre, eng um den Steuerkopf gruppierte Komponenten, Beschränkung auf die wesentlichen Bauteile so heißen die Grundsätze, denen er gefolgt ist. Die Reduziertheit des Designs ist zugleich Ausdruck des technischen Konzepts: Eine einfache, aber durchdachte Fahrmaschine soll die SFx sein, brachial im Auftritt, intensiv im Fahrgefühl, aber durch verringerten Nachlauf und niedrige Sitzhöhe extrem einfach zu fahren.