Supercross in Dortmund geriet zum Indoor-Höhepunkt
Team Green Piloten räumten ab
Das Supercross in Dortmund als Höhepunkt der Indoor-Saison war schon immer ein erfolgreiches Pflaster für Kawasaki, aber dieses Mal boten die Piloten von Team Green eine Mega-Show und räumten mächtig ab: Insgesamt zwölf Pokale gingen an die Fahrer in Grün.
Eigens für diese Veranstaltung waren weitere hochkarätige internationale Fahrer verpflichtet worden, so etwa der französiche Kawasaki-WM-Fahrer Sebastian Pourcel und Frankreichs aktueller SX-Open-Meister Alexandre Rouis. Verstärkt durch diese Piloten, ging das Kawasaki Elf Team Pfeil auf Siegesjagd und erbeutete insgesamt neun Pokale. Am Freitag belegten Florent Richier und Fabian Izoird mit ihren KX250F-Viertaktern die Plätze eins und zwei in der SX2-Klasse. Am Samstag setzten die Pfeil-Junioren vor ausverkaufter Kulisse in der Dortmunder Westfalenhalle noch eins drauf und belegten die Plätze eins, zwei und drei in der Reihenfolge Florent Richier, Fabian Izoird und Alex Heu.
Den Erfolg perfekt machten die Pfeil-Fahrer der SX1-Klasse. Sebastian Pourcel errang den zweiten und Alexandre Rouis den dritten Rang an diesem Abend. Am Sonntag holte sich das Team einen weiteren Pokal in der SX2-Klasse. In der Endabrechnung bedeutete dies den Sieg in der SX2-Gesamtwertung für Florent Richier, der damit zum "Prinz von Dortmund" gekürt wurde.
Das war aber bei weitem noch nicht alles. So fuhren weitere Kawasaki-Teams ganz vorn mit und heimsten Pokale in der Westfalenhalle ein. Das EBS-Sturm-Racing Team punktete am Freitag mit einem zweiten Platz in der SX1 durch den Amerikaner Evan Laughridge. Am Sonntag war es dann der Junior-Fahrer Manuel Chittaro, der seinem Team den Tagesgesamtsieg in der SX2 bescherte. Collin Dugmore, ebenfalls fürs EBS-Sturm-Racing Team am Start, war bereits am ersten Abend vom Pech verfolgt und musste wegen eines gebrochenen Fingers die Rennen vorzeitig aufgeben. Darüber hinaus setzte sich das Kawasaki-Team Winkle vor allem am letzten Renntag in Szene und gewann das SX1-Finale mit ihrem US-Boy Donnie McGourty. Ein toller Abschluss in der Adrenalinfabrik!Das gilt auch für die Abschlussbilanz von Kawasaki: elf Podiumsplätze, fünfmal Platz eins und "Prinz von Dortmund". Macht, wie gesagt, insgesamt zwölf Pokale wahrlich einzigartig! Nach diesem Feuerwerk setzen die Grünen nun auf eine Fortsetzung in der kommenden Outdoor-Saison, die bereits im März beginnt und von den gleichen starken Kawasaki-Teams in Angriff genommen wird.