Augen auf bei der Wahl der Kfz-Werkstatt

Worauf bei der Werkstattsuche zu achten ist

Um bei der Suche nach einer kompetenten Autowerkstatt fündig zu werden, gibt es einige Grundregeln, die einem Laien im Vorfeld helfen können, schlechte Erfahrungen bei der Autoreparatur oder Inspektion zu vermeiden. Die folgenden Tipps sollen Sie bei der effektiven Werkstattsuche unterstützen und unabhängige und transparente Vergleichsmöglichkeiten aufzeigen.

Der erste Eindruck zählt: Ordnung und Sauberkeit

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Bei der Wahl Ihrer Kfz-Werkstadtt sollten Sie auf einige Faktoren achten, Foto: © Karin & Uwe Annas - Fotolia.com

Der erste Blick beim Betreten einer Kfz-Werkstatt sollte der Ordnung und der Sauberkeit gelten. Zwar garantiert dies nicht automatisch eine kompetente Leistung, lässt aber auf eine professionelle Arbeitsweise und zuverlässige Mitarbeiter schließen. Herrscht hingegen Chaos und übermäßige Verschmutzung, sollte man gerade beim ersten Besuch skeptisch sein und sich auch den Rest der Werkstatt zeigen lassen, bevor man seinen Wagen dort zur Reparatur gibt.

Neben Kundenfreundlichkeit und Fachwissen auch auf Siegel der Kfz-Innung achten. Gute Werkstätten zeichnen sich neben ihrer fachlichen Kompetenz auch durch Kundenfreundlichkeit und ihr vermitteltes Fachwissen aus. Der Kunde sollte die Möglichkeit haben, den zuständigen Kfz-Mechaniker vorab kennenzulernen, Rückfragen zu stellen und ggfs. auch bei der Reparatur anwesend sein zu dürfen. Informationen zu den gängigen Automarken, für die die Werkstatt tätig ist, sollten ebenso erkennbar sein, wie die Herstellervorgaben nach denen gearbeitet wird. Bei der Reparaturübergabe macht eine gute Werkstatt vorab stets den sogenannten Eingangscheck auf der Hebebühne. Während dieser Erstüberprüfung sollten möglichst alle Vorschäden dokumentiert werden, um später bei Bedarf nachweisen zu können, ob die Kfz-Werkstatt neue Schäden am Wagen verursacht hat.

Siegel Meisterbetrieb der Kfz-Innung

Auch das offizielle Siegel der Kraftfahrzeug Gewerbe, das Werkstätten als Meisterbetrieb der Kfz-Innung deklariert, hilft bei der Wahl der richtigen Werkstatt. Zwar garantiert dieses Siegel nicht ausnahmslos einwandfreie Arbeit, vereinfacht bei eventuell aufkommenden Beschwerden allerdings die Streitschlichtung, da Innungsbetriebe die Urteile der regionalen Schiedsstellen akzeptieren müssen.

Auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis achten

Qualität hat ihren Preis. Allerdings muss auch stets das Preis-Leistungsverhältnis in einem gesunden Verhältnis stehen. Daher kann es sich durchaus lohnen, Angebote von mehreren Werkstätten einzuholen, um bei kleinen oder größeren Reparaturen die Preise miteinander zu vergleichen. Bei Werkstatt-Standardleistungen wie HU/AU, Inspektion, Klimaservice, Lichtcheck oder Ölwechsel können vor allem Online-Portale bei der optimalen Werkstattsuche unterstützen. Auch beim Wechsel vom Zahnriemen bieten diese Anbieter Suchhilfe nach einer geeigneten Kfz Werkstatt in der Umgebung an. Unter Angabe der Fahrzeugdetails lassen sich dort Angebote regionaler Werkstätten einholen und problemlos Termine vereinbaren.

Nach der Auftragsvergabe: Zusatzleistungen nur mit Zustimmung

Entscheidet sich der Kunde für eine Werkstatt, sollten die Gesamtkosten der anstehenden Reparatur vorab besprochen und die auszuführenden Punkte in einem Auftrag schriftlich vermerkt werden. Der Auftrag ist erst mit der Unterschrift des Auftraggebers verbindlich und wird der Werkstatt mit den Wagenschlüsseln übergeben. Sollten im Laufe der Reparatur weitere Schäden oder Fehler entdeckt werden, nimmt eine kompetente Autowerkstatt stets Kontakt mit dem Auftraggeber auf, um den Zusatzaufwand und die entsprechenden Mehrkosten zu besprechen. Dies gilt auch für zeitliche Verzögerungen. Lehnt der Kunde zusätzliche Reparaturen ab oder möchte diese auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, muss dies von der Werkstatt akzeptiert werden. Bei der Abholung des Fahrzeugs muss dem Kunde eine Kopie des Auftrags oder des Prüfprotokolls ausgehändigt werden. Um bei eventuellen späteren Reklamationen seine Rechte wahren zu können, sollten diese Dokumente dauerhaft aufbewahrt werden.

Ausgetauschte Autotteile vorlegen lassen

Nach der Reparatur müssen dem Auftraggeber auf Wunsch die ausgebauten Teile des Wagens vorgelegt werden. Damit der Kunde auch nachvollziehen kann, dass diese auch aus seinem Auto stammen, sollte die Werkstatt genau schildern können, warum diese ausgetauscht werden mussten - optimalerweise mit Verweis auf die neu eingesetzten Teile.

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