Saab Insolvenz

Aus für Saab besiegelt

Der schwedische Autohersteller Saab steht endgültig vor dem Aus. Wie Unternehmenschef Victor Muller bekannt gab, hat das Unternehmen am Montag Insolvenz beantragt. Dabei hatte Saab bis zuletzt auf die Rettung durch Investoren gehofft. Diese sollten zuletzt aus China kommen. Der Autohersteller Youngman und das Großhandelsunternehmen Pang wollten umgerechnet 610 Millionen Euro in die Kultmarke investieren, zogen sich letzten Endes jedoch zurück.

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Seit Ende November konnte Saab seinen 3.500 Beschäftigten im Stammwerk Trollhättan keine Löhne und Gehälter mehr zahlen. Das Unternehmen gehörte bis Anfang 2010 zu General Motors, wurde dann im Zuge der Wirtschaftskriese zum Verkauf angeboten und vom kleinen niederländischen Sportwagenhersteller Spyker Cars übernommen. Alle Rettungsversuche der Niederländer scheiterten, die Produktion sank von 30.000 Fahrzeugen in 2010 auf nur noch 13.000 in 2011. Zwar soll es weiterhin mehrere internationale Interessenten für Saab geben, die Überlebenschancen des Autoherstellers werden aber als gering eingestuft.

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