Hallo liebe Fans,
endlich hat die Saison begonnen. Ich konnte es gar nicht abwarten, in einem für mich neuen Team (Risi Competizione) in der ALMS, an den Start zu gehen. Der Ferrari F430, die 12h von Sebring und ich -eine super Mischung, denn ich liebe die Strecke in Sebring und wie man am Ergebnis sieht, hat einfach alles gepasst.
Mit dem Sieg der GT2 Klasse bei den 12h Sebring haben Jaime Melo, Mika Salo und ich den Grundstein für unser diesjähriges Ziel gelegt, den Meistertitel in der GT2 Klasse der ALMS. Obwohl es nach dem Qualifying gar nicht mehr so gut für uns aussah, haben wir dennoch das Unglaubliche geschafft.
Das Training und Qualifying verliefen ohne Probleme, das einzige was fehlte, war unser dritter Fahrer Jaime Melo. Er konnte leider nicht mehr vor dem Nachttraining anreisen und deshalb hieß es für uns am Samstag den 21.3.2009, das Rennen von der letzten Startposition aus zu beginnen. Keine guten Vorraussetzungen bei der starken Konkurrenz!
Mikas Start war spitze und er fuhr einen super ersten Stint. So führten wir nach nur 50 gefahrenen Rennrunden die GT2 Klasse an und gaben die Führung nicht mehr her.
Das Rennen war einfach genial, aber dazu kommt natürlich die mega Stimmung bei der ALMS und besonders in Sebring. Es ist ja bekanntlich Springbreak in den USA und alle wollen nur eins: Feiern und Spaß haben! Es passte einfach alles zusammen - das Team leistet perfekte Arbeit, spitzen Teamkollegen, klasse Auto, dazu kamen tolles Wetter und rundum gute Stimmung bei Fans, Fahrern und Teams.
Ich sage Euch, diesem Saisonstart habe ich so entgegen gefiebert und dann so belohnt zu werden, endlich oben auf dem Podium zu stehen, ist unglaublich schön.
Das war erst der Anfang!!! Also fleißig die Daumen drücken, denn es kommen noch viele Rennen.
Euer Pierre
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Hallo liebe Fans,
bestimmt wisst Ihr ja, dass die Nordschleife eine meiner absoluten Lieblingstrecken ist. Somit war der zweite Platz bei den 24h schon etwas ganz Besonderes für mich.
Mit Christian Haarmann und Armin Hahne habe ich beim 32. DMV-250 Meilen Rennen ein richtiges „24h-Revival“ gefeiert. Nur Jochen Krumbach fehlte, er fuhr wie üblich den grünen Captain-Racing Porsche.
Nach dem Training von Platz sechs startend, ging es direkt weiter nach vorne. Der Porsche lag super, die Manthey-Jungs hatten ihn klasse vorbereitet. Nachdem sich das Feld – am Ring ja üblich – ein wenig gelichtet hatte, lagen wir teilweise auf Rang zwei. Doch die Boxenstopstrategien liessen uns zwei Plätze zurück fallen, bis auf einmal eine Runde vor dem Ende auch der Drittplatzierte Aston Martin noch einmal an die Box musste… Anschliessend entbrannte zwischen dem DBRS 9 und Christian Haarmann ein Kampf ums Podest.
Gespannt in Richtung Hohenrain-Schikane blickend standen wir da. Wer würde als Dritter von der Nordschleife auf den GP-Kurs einbiegen?
Es war Christian, der uns den hart erkämpften und zugleich wohlverdienten dritten Gesamtrang sicherte.
Ich sage Euch, diesen Moment habe ich mal wieder richtig genossen. Bei perfektem Eifel-Herbstwetter da oben zu stehen – das ist immer wieder riesig.
Somit konnte ich die Saison in Europa schon einmal mit einem weiteren Highlight beenden. Mittwoch geht es wieder ab in Richtung USA, wo der Corkscrew von Laguna Seca im Ferrari F430 GT2 auf mich wartet!
Drückt mir die Daumen – beide!!!
Euer Pierre
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Hallo liebe Fans,
wie würde es Euch gefallen, bei geschätzten 60 Grad Innentemperatur im Rennwagen quasi „um Euer Leben“ zu fahren? Wie es dazu kam? Hier die Geschichte hinter meiner Frage:
Road Atlanta ist eine tolle Strecke, daher habe ich auch jeden Testmeter vor dem „Petit Le Mans“ genossen. Das Qualifying lief auch ganz passabel, Platz 5 in der GT2 war schon okay. Im Rennen bin ich während meines Turns bis auf den dritten Platz vorgefahren, bis ich herein geholt wurde.
Leider unter grüner Flagge. Die meisten anderen Teams warteten bis zu einer Gelbphase – wir fielen auf Platz 11 zurück! Nun gut, passiert ist passiert – Schadensbegrenzung hieß nun das Zauberwort. Nachdem Stéphane (Daoudi) und Ben (Aucott) tolle Turns fuhren, hatte ich mich schon einmal geistig darauf vorbereitet, den Dunlop-Jungs zu zeigen, was mit Ihren Pneus machbar ist… Ich sage nur: Da geht Einiges!!!Â
Fenster zu (ich sage nur: Windwiderstand), Klima aus, um noch das letzte PS zu nutzen und ab auf die Strecke. Quasi die Seele aus dem Leib fahrend, machte ich Platz um Platz wieder gut. Davon konnte mich auch nicht ein mir entgegen drehender LMP aufhalten (Mensch war das eng…)!
Am Ende stand unser Wagen auf dem fünften Platz in der Klasse. Ich war zufrieden mit der Performance des F430 und auch ein wenig Stolz, den Ferrari zeitweise so schnell wie kein anderes GT2-Auto bewegt zu haben.
Völlig erledigt habe ich mich dann erst einmal ein wenig aufs Ohr gelegt – im klimatisierten Hotelzimmer natürlich
Macht es gut,
Â
Euer Pierre
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Hallo liebe Fans,
schon einmal versucht, ohne Aussenspiegel bei 280 km/h zusammen mit 40 anderen, teilweise weitaus schnelleren Rennwagen über eine Rennstrecke zu fahren? Ich denke, die meisten von Euch werden das mit „nein“ beantworten. Mein Teamkolleke Pierre Ehret und ich können es Euch auch nicht empfehlen
Das war jedoch nur eine von vielen Widrigkeiten, mit denen ich im Rahmen des 1000 km-Rennens von Silverstone zu kämpfen hatte. Mehr gefällig?Â
Wie wäre es, eine wunderbare Renntaktik ausgearbeitet zu haben, die uns von Startplatz neun in der GT2 auf den zweiten Platz bis zu unserem Boxenstop führte – und eine Runde später kommt eine Safetycar-Phase, die alles zu Nichte macht?
Oder mein letzter Turn: Kaum mehr Benzin im Tank, doch von hinten kommt ein Spyker Runde um Runde näher… Schnell fahren und dabei Sprit sparen? Auch das geht!
 Ich denke, in England fand eines der spannendsten Rennen meiner Karriere statt. Anders kann man das wohl nicht ausdrücken, wenn man zwei Runden vor der schwarz-weiß-karierten Flagge auf Reserve über die Piste fährt, nicht wissend, ob man ins Ziel kommt oder nicht.
Am Ende wurde alles gut. Dank einer klasse Teamleistung holten wir unser noch erreichbares Maximum an diesem Wochenende heraus. Platz drei im Rennen, Platz drei in der GT2-Meisterschaft und Platz vier im Fahrer-Championat – was will man mehr? Ohne die Vorkomnisse wäre es ja auch zu einfach gewesen, nicht wahr ;-) ?!
Wir sehen uns,
Euer
Pierre
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Hallo liebe Fans,
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Hallo liebe Fans,
schöne Erinnerungen an 2004 kamen wieder hoch, als ich das erste mal durch das LMS-Fahrerlager im Rahmen des 1000 km-Rennens am Nürburgring schlenderte. In dem Jahr konnte ich mit Audi den Gesamtsieg auf „meinem“ Nürburgring holen.
Dieses mal hatten wir uns fest vorgenommen, unsere GT2-Meisterschaftschancen zu wahren oder gar zu erhöhen. Der Farnbacher Ferrari F430 GT2 stand in der Klasse auf Pole – beste Vorzeichen also. Doch wie heisst es so schön? Erstens kommt es anders und weiter…
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Hallo liebe Fans,
Le Mans ist schon eine ganze Weile her… In der Zwischenzeit war ich beim 6h-Rennen der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring unterwegs. Porsche, Lamborghini, Corvette… Die Konkurrenz in der Langstrecke ist groß! Ich bin dort zum ersten Mal mit einem extra für die Nordschleife vorbereiteten Ferrari F430 vom Academy Racing gefahren. weiter…
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Drei Wochen nach dem 24 Stundenrennen am Nürburgring stand der nächste Höhepunkt an, das 24h Rennen von Le Mans.
In Le Mans war die Hölle los. Das ist jedes Jahr aufs Neue so und wie jedes Jahr war es eine geile Atmosphäre für Fans, Fahrer und Teams. Richtig beschreiben lässt es sich nicht. Die Stimmung bei 24 Stundenrennen wie in Le Mans und am Nürburgring ist fantastisch, lässt sich aber nicht in Worte fassen. Wer den Flair einmal erlebt hat, wird von ihm nicht mehr losgelassen.
Im Auto sind die hohen Geschwindigkeiten einzigartig, aber das gesamte Spektakel über mehrere Tage hinweg ist schlicht der Wahnsinn. Für die Mechaniker ist es eigentlich kein 24 Stundenrennen, sondern eher ein 72 Stundenrenn weiter…
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Hallo Leute,
lange ist es her das ich Euch über meine aktivitäten auf dem laufenden gehalten habe. Jetzt möchte ich die Gelegenheit nutzen die 24h Vom Nürburgring und von Le Mans aufzuarbeiten. Beide Rennen waren für mich ein großer Erfolg bei den definitiven Highlights der Saison.
24 Stunden und noch mehr: Ich war auf der Nordschleife im Doppeleinsatz - und das mit Erfolg.
Ich war immer im Stress, immer unter Hochspannung und habe nicht geschlafen, aber das war es wert! 24 Stunden lang stand ich am Nürburgring unter 1.000 Volt. Ich bin gar nicht müde geworden und weiß auch gar nicht mehr, wie lange ich tatsächlich am Stück wach war - aber ich habe mindestens das gesamte Rennen über keine Minute geschlafen. Erst als die Zielflagge fiel, wich die Anspannung. Vorher haben mich meine Leistung und das Ergebnis gepusht und weiter weiter…
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Hallo Leute,
Eine geile Strecke jagt die andere. Von Spa über Laguna Seca zum Nürburgring und nach Le Mans. Die Traditionsstrecken in Serie.
In Spa-Francorchamps habe ich einen dieser seltenen, beinahe perfekten Renntage erlebt. Bis zu unserem Ausfall hat einfach alles gestimmt: es war ein sonniger, toller Tag, schöner geht es nicht zum Rennen fahren. Und dann die Strecke: Du fährst die lange gerade hoch, der Schatten der Wälder an der Seite, rauf und wieder runter, dazu 35.000 Fans auf den Tribünen - das ist schon klasse. So macht Rennfahren Spaß. Vor allem, wenn man die wohl einzigen drei Tage des Jahres erwischt, an denen es in Spa nicht regnet. Das klingt unglaublich, ist aber wahr.
weiter…
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