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Urteile über Autounfälle

Unfallversicherung
Stirbt ein Mann nach einem Sturz mit seinem Motoroller, so muss die private Unfallversicherung die Versicherungssumme an die Witwe auch dann auszahlen, wenn der Unfall durch einen Herzinfarkt ausgelöst wurde. Entscheidend war hier die Feststellung eines Gutachters, dass der Rollerfahrer beim Sturz noch gelebt hat.

Sarrländisches OLG, 5 U 265/03-30

Unfall mit Firmenwagen
Verunglücken Arbeitnehmer auf einer gemeinschaftlichen Fahrt vom Wohn- zum Einsatzort in einem Firmenwagen, erhalten sie kein Schmerzensgeld. In dem Fall war ein Bauarbeiter beim Unfall eines Transporters des Unternehmens schwer verletzt worden. Die Richter: Dies ist ein Arbeits-, kein Wegeunfall.

BGH, VI ZR 349/02

Teures Herz für Tiere
Verursacht ein Kraftfahrer, der für ein Kleintier bremst, einen Auffahrunfall, so hat er einen Teil des Schadens zu tragen. Im vorliegenden Fall musste die Fahrerin, die für eine Taube bremste, 25% des Schadens tragen.

AG Solingen - Az: 10 C 49/03

Günstigste Reparaturmethode wählen!
Es besteht die Verpflichtung eines Unfallsgeschädigten, den entstandenen Schaden möglichst gering zu halten. Es besteht daher zumindest dann kein Anspruch auf Kostenerstattung einer herkömmlichen Ausbeulung gem. Kostenvoranschlag einer Fachwerkstatt, wenn diese auch eine wesentlich kostengünstigere lackschadenfreie Ausbeultechnik anbietet, die ebenfalls anwendbar gewesen wäre.

OLG Karlsruhe - Az: 19 U 57/03

Ohne Übung Motorrad fahren?
Ein Motorradfahrschüler darf nicht ohne Vorbereitung vom Fahrlehrer in den Straßenverkehr gelassen werden. Insbesondere bei Anfängern ist der Fahrlehrer gehalten, Balanceübungen durchzuführen oder das Fahren im Schritttempo auf ungefährlichem Gelände zu üben. Wird die erste Fahrstunde jedoch ohne jegliche Vorbereitung durchgeführt, so haftet der Fahrlehrer, wenn sich der Fahrschüler an einer Straßenlaterne verletzt, nachdem er an einer Kreuzung von der Fahrbahn abkam.

LG Osnabrück - Az: 9 U 3071/91

Rechts-Überholer
Wer auf der Autobahn rechts überholt, trägt die Hauptschuld an einem Unfall beim Einscheren. Das gilt auch dann, wenn der regelwidrig Überholte den Unfall durch eine schreckhafte Fehlreaktion verursacht. Immerhin wurden ihm in dem Fall noch 40 Prozent der Schuld zugerechnet.

OLG Hamm, 6 U 50/03

Rennschaden
Zwei Autofahrer lieferten sich im Rahmen einer Geschwindigkeitsüberprüfung auf einer Rennstrecke einen Wettkampf. Es kam zum Crash. Der Überholer hatte ihn durch einen Dreher ausgelöst. Der Überholte forderte daraufhin 25000 Euro Schadenersatz für sein demoliertes Auto. Das Gericht wies seine Klage ab mit der Begründung: Bei Autorennen sei die Gefahr von Zusammenstößen eben gegeben, selbst bei Einhaltung aller Regeln.

BGH, VI ZR 321/02

Unfall Kosten
Wird eine Hausfrau bei einem Unfall verletzt und kann deswegen ihre Arbeit (teilweise) nicht mehr erledigen, muss die Haftpflicht des Schuldigen diesen "Haushaltsführungsschaden" ersetzen. Zu dessen Berechnung dienen die Kosten für eine Haushaltshilfe.

BGH VI ZR 247/95

Unfall Kosten
Wird eine Hausfrau bei einem Unfall verletzt und kann deswegen ihre Arbeit (teilweise) nicht mehr erledigen, muss die Haftpflicht des Schuldigen diesen "Haushaltsführungsschaden" ersetzen. Zu dessen Berechnung dienen die Kosten für eine Haushaltshilfe.

BGH VI ZR 247/95

Vollkasko
Verschweigt ein Autofahrer nach einem Unfall in der Schadensmeldung, dass sein Kfz bereits Vorschäden durch zurückliegende Unfälle hat, so muss die Vollkaskoversicherung dir Reparatur nicht übernehmen. Das gilt auch dann, wenn die Versicherung einen früheren Schadensfall selbst abgewickelt hat.

Landgericht Coburg, 12 O 884/02

Schadensersatz
Nach dem Überholen mit Tempo 150 scherte der Überholer wieder ein, konnte jedoch einer quer auf der Fahrbahn liegenden Holzplatte nicht mehr ausweichen. Durch das Überfahren zerbrach sie in Trümmer. Die beschädigten das folgende Auto schwer. Dessen Fahrer wollte Schadensersatz, bekam ihn aber nicht. Begründung: Unabwendbares Ereignis.

LG Hof 12 O 383/01

Fahrrad-Unfall
Ein Radfahrer fuhr statt auf dem Rad- auf dem Gehweg - und das noch in die falsche Richtung. Beim überqueren einer Seitenstraße wurde er von einem Auto erfasst und verletzt. Den Autofahrer verklagte er vor Gericht und blitzte ab. Der Falsch-Radler sei allein Schuld an seinem Unfall.

OLG Celle 14 U 89/00

Kaskoschaden
Ein Unfall durch die Bedienung eines CD-Wechslers ist nicht automatisch "grob fahrlässig" verursacht. In diesem Fall musst die Vollkasko zahlen. Begründung: Die Verkehrssituation habe keine erhöhte Aufmerksamkeit gefordert.

Oberlandesgericht Hamm, 13 U 118/00

Vollkasko
Betankt ein Autofahrer den Wagen seiner Frau versehentlich mit Benzin statt mit Diesel und kommt es deshalb zu einem Schaden am Motor (hier 4000 Euro), muss die Vollkasko keinen Schadenersatz leisten. Grund: es handelt sich um einen Bedienfehler, der nicht zu einem Unfallschaden, sondern zu einem nicht versicherten Betriebsschaden führte.

Bundesgerichtshof, IV ZR 322/02

Reparatukosten
Wer einen Unfallschaden am Auto auf Gutachtenbasis abrechnet, darf die Kosten einer Vertragswerkstatt ansetzen. Das Gericht entschied in dem Fall, dass sich der Geschädigte bei seinem 18 Monaten alten BMW nicht mit der günstigeren Reparatur einer Werkstatt abfinden muss.

Landsgericht Kassel, 1 S 657/2000

Bolzer
Wer an einem ungesicherten Fußballplatz parkt, muss damit rechnen, dass sein Wagen durch Bälle beschädigt wird und die Reparaturkosten tragen. Das gilt auch, wenn die Fläche zum parken freigegeben ist.

OLG Brandenburg, DAR 02, 350

Schleicher
Ein Pkw-Fahrer wechselte auf der Autobahn auf die Rechte Spur, um einem flotteren Platz zu machen. Kurz danach prallte er auf einen Wagen, der nur etwa 60 km/h fuhr. Die Fahrerin, die bei dem Unfall verletzt wurde, musste die Hälfte der gesamten Unfallkosten tragen, weil sie auf der Autobahn eindeutig zu langsam gefahren war.

AG Wilhelmshaven, DAR 03, 123

Auto verleit
Überlässt ein Mann seiner Freundin seinen Pkw aus Gefälligkeit und verschuldet sie damit einen Unfall, so ersetzt die Kfz-Haftpflicht den Schaden am anderen Auto. Für die eigene Auto-Reparatur muss die Freundin aufkommen.

OLG Karlsruhe, 17 U 121/02

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