Reifencheck

Gefahren durch regelmäßigen Reifencheck vermeiden

Reifencheck: prüfen Sie regelmäßig die Profiltiefe
Prüfen Sie regelmäßig die Profiltiefe und fahren Sie die Reifen nicht bis auf die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 mm ab, Foto: © Alterfalter - Fotolia.com

Reifen sind die einzige Verbindung zur Straße und deswegen für die Verkehrssicherheit besonders wichtig. Ein professionell durchgeführter Reifencheck dauert meist nicht länger als 10 Minuten und wird von vielen Meisterbetrieben der Kfz-Innungen, im Reifenfachhandel, bei Prüforganisationen und bei verschiedenen Automobilclubs angeboten

Das besondere Augenmerk liegt bei einem Reifencheck auf der Überprüfung der Profiltiefe. Nur im Rennsport sind profillose Reifen zugelassen. Im Straßenverkehr ist eine Mindesprofiltiefe von 1,6 mm vorgeschrieben. Diese gesetzliche Mindestprofiltiefe ist allerdings auf nassen Straßen als Sicherheitsreserve deutlich zu gering. Experten empfehlen daher eine Mindestprofiltiefe von 3 Millimetern bei Sommerreifen. Nur dann kann der Reifen auf nassen Straßen ausreichend Wasser verdrängen und die Bodenhaftung beibehalten. Bei Winterreifen wird eine Profiltiefe von 4 Millimetern empfohlen.

Je niedriger das Profil, desto größer ist die Aquaplaninggefahr. Denn bei Regen schiebt der Reifen quasi einen Wasserkeil vor sich her, der über die Profilrillen abgeleitet werden muss.


Neben der Profiltiefe sind der falsche Luftdruck, das Alter der Reifen, vorhandene Einfahrschäden oder einseitig abgefahrene Reifen weitere Gefahrenquellen.

Eine Kontrollaktion der Sachverständigenorganisation KÜS zeigte, dass bei 28,3 Prozent der Reifen älter als sechs Jahre waren. Vor allem wenig genutzte Fahrzeuge wie Wohnmobile und Caravans sind oft mit älteren Reifen unterwegs. Bei sachgerechter Lagerung behält ein Pneu etwa fünf Jahre die Eigenschaften eines Neureifens - spätestens nach zehn Jahren sollte er aber zwingend ausgetauscht werden.

Die Reifen werden laufend den unterschiedlichsten Belastungen ausgesetzt und müssen häufig Höchstleistungen erbringen. Deswegen sollte jeder verantwortungsbewusste Autofahrer die Reifen seines Fahrzeuges regelmäßig überprüfenn - im Idealfall alle vier Wochen oder bei jedem zweiten Tankstopp.

Reifecheck Tipps

Oft sind Reifenschäden nicht mit dem bloßen Auge erkennbar. Ursachen für eine Beschädigung können zudem längere Zeit zurück liegen bevor sie zum Tragen kommen.

 

Die gesetzliche Mindestprofiltiefe beträgt 1,6mm. Sicherheits- und Reifenexperten empfehlen für Winterreifen 4,0 und für Sommerreifen 3,0 Millimeter Profiltiefe.

Bordsteinkanten sollten am besten gar nicht oder nur langsam und im rechten Winkel überfahren werden.

 

Der Luftdruck sollte zwei Mal im Monat am kalten Reifen überprüft werden.

Spitzwinkliges Überfahren von Bordsteinen kann die innere Reifenstruktur schädigen und den Reifen später zum Platzen bringen.

 

Ein verändertes Rollgeräusch oder Rütteln am Lenkrad kann ein Hinweis auf gefährliche Reifenschäden sein. Reifen sollten deshalb regelmäßig auf Stiche, Schnitte, Risse und Beulen untersucht werden.

Ein professioneller Reifecheck lohnt sich

Bei einem professionellen ReifenCheck werde nalle Sicherheitsaspekte des Reifens überprüft und dokumentiert.

 

Ab 4 Millimeter Profiltiefe nimmt die Haftung bei nasser Fahrbahn ab und die Aquaplaning Gefahr erhöht sich.

Für den Fall der Fälle sollte auch der Luftdruck des Reserverads regelmäßig überprüft werden.

 

Reifen sollten aus Sicherheitsgründen nicht bis auf die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern abgefahren werden.

Im Reifenprofil können sich leicht Steine oder andere Gegenstände verklemmen, die entfernt werden müssen. Andernfalls fahren sich Schäden in den Reifen ein.

 

Bei einem professionellen Reifencheck erhält der Kunde in einem Prüfprotokoll wichtige Informationen zum Zustand der Reifen.

Profitieren Sie von einer kostenlose Reifenüberprüfung und Beratung Im Rahmen des ReifenCheck in einer Fachwerkstatt.

 

In über 25.000 Prüfstellen deutschlandweit checken Profis gerne ihre Reifen.

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